Salzburg heute gegen Budweis

Salzburg (cs). Generalprobe für die Fußballer von Red Bull Salzburg: Eine Woche vor dem Frühjahrsrunden-Auftakt in der österreichischen Bundesliga beim FC Wacker Innsbruck erwartet die Mannschaft von Trainer Ricardo Moniz am heutigen Samstag um 14 Uhr das tschechische Team Dynamo Budweis zum letzten Testspiel. Gekickt wird in der Red-BullNachwuchsakademie in Salzburg-Liefering, der Eintritt ist frei.
Exakt vor einem Jahr kam es schon einmal zu einem Aufbaumatch zwischen diesen beiden Teams, wobei die Salzburger mit 3:1 die Oberhand behielten. Auch diesmal peilen die Mozartstädter einen Erfolg an, um sich weiteres Selbstvertrauen für das stressige Frühjahrsprogramm beziehungsweise den „Tanz auf drei Hochzeiten“ (Meisterschaft, ÖFB-Pokal, Europa League) zu holen.

In den bisherigen Vorbereitungsspielen zeigten die „Roten Bullen“ durchaus gute Ansätze, was sich auch in den Siegen gegen die drei deutschen Zweitligisten MSV Duisburg, SpVgg Greuther Fürth und zuletzt gegen 1860 München (1:0 am Dienstagabend im „Eisschrank“ EMStadion) widerspiegelt.

Es gab zwar aus Salzburger Sicht auch den einen oder anderen Dämpfer zu verarbeiten (etwa das magere 2:2-Remis gegen die Bundesliga-Reserve des VfL Wolfsburg), doch insgesamt kann sich die Testspielbilanz mit nur einer Niederlage (im ersten Match gegen den Drittligisten Jahn Regensburg) durchaus sehen lassen.

Die tschechischen Gäste aus Budweis (Tabellen-13. der so genannten Gambrinus-Liga) befinden sich mitten in der Vorbereitung. Ihr erstes Punktspiel bestreiten sie erst am 25. Februar. In den jüngsten Tests setzte es Niederlagen gegen die ostdeutschen Zweitligisten Dynamo Dresden (0:3) und Erzgebirge Aue (1:4).

Vorstandsvorsitzender von Dynamo ist übrigens der Vize-Europameister von 1996, Karel Poborsky, der in seiner aktiven Laufbahn unter anderem bei Manchester United, Benfica Lissabon und Lazio Rom im Mittelfeld die Fäden zog.

Einen prominenten Abgang während der Winterpause muss übrigens Salzburgs Konkurrent im Titelrennen, der aktuelle Spitzenreiter SK Rapid Wien, verkraften: Offensivmann Hamdi Salihi will seine Tore künftig nicht mehr für die Grün-Weißen, sondern für den US-amerikanischen Hauptstadtclub Washington D.C. United machen. Die Hütteldorfer haben sich bereits mit den Amerikanern geeinigt, über die Ablösesumme wurde jedoch Stillschweigen vereinbart. Für Rapid hat der albanische Nationalstürmer seit Sommer 2009 in 90 Pflichtspielen beachtliche 53 Treffer erzielt.
Artikel vom 04.02.12
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