Entscheidend könnte am Ende der enorm wichtige Sieg gegen den Tabellenletzten PSV München vor zwei Wochen gewesen sein. „Das war die halbe Miete zum Klassenerhalt“ ist Tradler überzeugt, die Liga halten zu können. Morgen dürfte es dagegen schwer werden, das Habenkonto mit zwei weiteren Punkten aufzufüllen, muss man doch beim langjährigen Landesligisten TuS Bad Aibling antreten und ist dort nur krasser Außenseiter. Aibling hat als Tabellenvierter zwar nur einen Punkt mehr auf dem Konto, hat diese drei Punkte aber gegen überwiegend stärkere Gegner erkämpft. Es dürfte schwer für das Pallinger Team werden, die sich auch morgen wieder mit Judoka vom TSV Freilassing verstärken und sich nicht vorzeitig geschlagen geben wollen.
„Falls wir unerwartet doch noch Punkte gegen den Abstieg brauchen, müssen wir die gegen die Aiblinger oder im nächsten Kampf gegen Eichstätt holen. Die restlichen Gegner dürften voraussichtlich zu stark sein“ macht Tradler klar, dass Palling mit der besten Aufstellung antreten und um jeden Punkt verbissen kämpfen will.
Denis Weisser, oberbayerischer Judo-Bezirksvorsitzender und 2. Vorstand der Aiblinger Judoka, rät zur Vorsicht: „Gegen einen Aufsteiger weiß man nie, was auf einen zukommt. Ich hoffe aber auf einen Sieg vor heimischem Publikum.“ Der Kampf findet morgen um 16 Uhr in der Turnhalle der Wirtschaftsschule Alpenland in der Westendstraße in Bad Aibling statt.
Palling nur Außenseiter
Palling (awi). Die Judo-Landesliga zeigt sich für den TSV Palling als echte Herausforderung: 2:4 Punkte stehen nach drei Kämpfen zu Buche. „Etwas leichter hatten wir es uns schon vorgestellt. Aber einige unglückliche Kampfausgänge und ein enormes Verletzungspech haben unsere Planungen durcheinander gebracht“, zieht Pallings Judo-Chef Ludwig Tradler zur Saisonmitte eine erste Bilanz.
Fußballnachwuchs zeigte großes Können
Aktuelle Bildergalerien
Wetter
Sudoku
|
|
Sie wollen
|
Kleinanzeigen
Meist gelesen
TV-Programmtipps





