Kirchanschöring schon gut drauf

Kirchanschöring (cs). Das erste Punktspiel am Samstag, 20. März, gegen den SV Erlbach kann kommen: Zehn Tage vor dem Inn/Salzach-Schlager hat sich der Fußball-Bezirksoberligist SV Kirchanschöring in einem Testspiel gegen die DJK Otting deutlich mit 8:0 (7:0) durchgesetzt und dabei vor allem im ersten Durchgang bewiesen, dass er voll im Vorbereitungsplan liegt.
Die Treffer auf dem Kunstrasen in Anif erzielten Christian Heinrich, Sebastian Leitmeier (je 2), Neuzugang Michael Nißl, Maxi Willinger, Bernd Eimannsberger und Manuel Schild. In den zweiten 45 Minuten mussten die „Anschöringer“, die mit nur elf Mann angereist waren, zu zehnt auskommen, nachdem Nißl sich eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte. „Ich gehe davon aus, dass es nur eine Muskelverhärtung ist und er bis zum Erlbach-Spiel wieder fit ist“, sagte SVK-Aktivcoach Robert Berg. Zumindest zu einem Teileinsatz dürfte der Ex-Unterföhringer also bei seiner Punktspiel-Premiere im SVK-Dress kommen. „Er ist eine echte Verstärkung, auch wenn es noch nicht für 90 Minuten reichen sollte“, urteilt Berg über Nißl.

Dass die Kreisklassen-Crew von Ottings Coach Franz Schaider (Vater von SVK-Trainer Christian Schaider, der aber wegen eines Trainerlehrgangs in Oberhaching fehlte) mit dem Top-Club aus dem Landkreis Traunstein nicht mithalten konnte, lag zum einen an der engagierten SVK-Vorstellung vor der Pause, zum anderen aber auch daran, dass die DJK auf dem ungewohnten Kunstrasen letztlich zu schwach war, um den Favoriten ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.

Für den SVK war das Match am Mittwochabend der erste Test nach dem gelungenen, viertägigen Trainingslager in Riva del Garda, wo die Berg/Schaider-Mannen mit dem Kreisligisten TSV Altenmarkt im „Sporting-Hotel“ weilten. Zu einem Aufbauspiel zwischen den beiden Teams kam es aber nicht. Berg: „Wir hatten schon so viele Tests gespielt und wollten uns auf die Trainingseinheiten konzentrieren.“ Vor allem in punkto Kraft- und Schnelligkeitstraining habe man im Vergleich zu den letzten Jahren eine Schippe draufgelegt, so Berg, „wobei alle super mitgezogen haben“.

Bis auf Michi Obermeier – er fehlte aus beruflichen Gründen, machte aber laut Berg „einen Wahnsinns-Sprung“ – und Stephan Schmidhuber (ebenfalls beruflich bedingt) waren alle SVK-Kaderspieler am Gardasee dabei, wo für den 23-MannTross täglich nicht nur zwei Übungseinheiten auf dem hervorragenden Kunstrasen, sondern auch zielgerichtetes Training im hoteleigenen Kraftraum auf dem Programm stand.

Im Lager des Bezirksoberligisten ist man also sehr zuversichtlich für den Frühjahrsrundenstart. Ob bis dahin noch ein weiteres Testspiel ausgetragen wird, stand gestern noch nicht fest.
Artikel vom 12.03.10
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