Der TSV hat sich bereits in den Aufstiegskämpfen selektiv mit erfahrenen Kämpfern verstärkt, die auch zumindest in den ersten Kämpfen der Regionalliga zur Verfügung stehen – allen voran Fabian Hubert und Stefan Schulze vom JC Leipzig, die damit mit Sven Helbing, der beim TSV schon im vergangenen Jahr auf der Matte stand, quasi ein „Leipziger Trio“ bilden. Ferner stehen auch die österreichischen Topathleten Christian Haas, Peter Harlander und Herbert Kirchmeier zur Verfügung und auch Publikumsliebling Fedor Zyuz ist weiter mit an Bord.
Im 39-Mann starken Kader stehen neben vielen Fremdstartern, die insbesondere vom TSV Palling, aber auch vom TSV Freilassing, TSV Gars, FC Kirchweidach, TSV Tittmoning und TuS Traunreut kommen – viele erfahrene Teisendorfer Kämpfer wie Wolfgang Kettenberger oder Herbert Eder, aber auch junge Talente wie Raimund Gasser und Benedikt Schmid. „Die Mischung macht’s“, zeigt sich Gasser überzeugt. Weiter verzichten muss der TSV allerdings auf Vitali Zeleznjak, dessen Leidensweg mehrere Operationen nach seiner schweren Knieverletzung noch nicht zu Ende ist.
Der TSV ist in diesem Jahr in zweifacher Hinsicht gefordert: Einerseits ist die Regionalliga in logistischer und finanzieller Hinsicht ein Kraftakt. Andererseits wurde nach dem Rückzug des TSV Bad Reichenhall aus der Bezirksliga eine eigene 2. Mannschaft gemeldet. „Das Jahr 2010 fordert uns stark. Aber wir nehmen die Herausforderung an“, betont Gasser.
Morgen steht dem TSV gleich ein spannender Auftakt bevor: Beim VfL Sindelfingen kämpft man gegen den Gastgeber und den TSB Ravensburg. Nach der Saison 2008 waren die Teisendorfer in den Aufstiegskämpfen unglücklich mit 3:4 an Sindelfingen gescheitert und mussten eine weitere Runde in der Bayernliga drehen. Gegen Ravensburg holte man in der Qualifikation zur Regionalliga ein sicheres 5:2.
Weniger erfreut dürften die zahlreichen Teisendorfer Fans über den Kampfmodus sein, ist dem TSV doch nur ein Heimkampf am 24. April zugelost worden. „Wir hoffen, dass uns unsere Fans bei dem einen oder anderen Auswärtskampf unterstützen“, will Gasser die Bindung zwischen Fans und Mannschaft nicht abreißen lassen.
Auf ins Abenteuer Regionalliga
Teisendorf (awi). Geht die Erfolgsgeschichte der Teisendorfer Judoabteilung nach den Erfolgen in der Bayernliga, verbunden mit der Meisterschaft und dem souveränen Aufstieg in der Regionalliga Süd weiter? „Die Liga ist eine Herausforderung für uns. Das ist ein ganz anderes Leistungsniveau. Hier kann man sich kaum erlauben, einzelne Gewichtsklassen schwächer zu besetzen“, weiß Abteilungsleiter Konrad Gasser, dass es für die Teisendorfer nicht leicht werden wird, fügt aber auch hinzu: „Wir sind nicht aufgestiegen, um hier Kanonenfutter zu sein. Wir wollen uns in der Liga etablieren.“ Der Auftakt ist für morgigen Samstag angesetzt.
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