Eine Patenschaft, die Freude macht

Sie wissen aus Erfahrung: täglich Zeitung lesen macht schlauer. Es erhöht die Lesekompetenz, verbessert die Allgemeinbildung und sorgt dafür, dass man besser über die Welt Bescheid weiß.

Mit unserem Projekt „Zeitungspate“ möchten wir, als Zeitungsverlag, dafür sorgen, dass auch die Schulklassen aus der Region diese Vorteile haben und täglich Zeitung lesen. Helfen Sie uns dabei und abonnieren Sie als Pate das Trostberger Tagblatt oder den Traunreuter Anzeiger für eine Schule Ihrer Wahl.
Ermöglichen Sie Schülerinnen und Schülern das tägliche Lesen aktueller Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und der Region. Und damit die Basis für mehr Bildung, mehr Chancen und mehr Zukunft.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete, Dr. Bärbel Kofler übernimmt die Patenschaft für die Realschule Trostberg und finanziert den Schülern ein Zeitungsabonnent des "Trostberger Tagblatt". Frau Kofler wird die Realschule Trostberg zu Beginn des nächsten Schuljahres (Sept. 2010) auch persönlich besuchen.
Ebenso hat Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer seine Patenschaft bereits zugesagt und spendet ab September ein Abo des „Traunreuter Anzeiger“ an eine Traunreuter Schule.

Als Zeitungspate gewinnen nicht nur Ihre Patenkinder, sondern auch Sie und Ihr Umfeld:

➢ Sie ermöglichen Schülerinnen und Schülern ihre schulischen Leistungen zu verbessern
➢ Sie fördern Wissen und Kompetenz auch außerhalb des Klassenzimmers
➢ Sie sorgen für eine aufgeklärte und mündige Jugend
➢ Sie investieren in die Zukunft Ihrer Region
➢ Sie dienen anderen Lesern und Unternehmen als Vorbild

Wer kann Pate werden?
Jeder kann eine Patenschaft übernehmen. Wir suchen Menschen, die uns bei dem Ziel helfen, die Zeitung in alle Schulen im Verbreitungsgebiet des Trostberger Tagblatt/ Traunreuter Anzeiger zu bringen.

Leseecken für die Schulen:
Zum Dank für Ihr Engagement richtet das Verlagshaus Alois Erdl KG eine Leseecke mit zwei gemütlichen Sitzsäcken in der Schule ein. Durch die Leseecke hat jeder Schüler Zugang zur Zeitung und einen bequemen Ort für die Lektüre.

Zeitungs-Spende:
Ein „Patenabo“dauert ein Schuljahr (2010/2011)lang. Also bis zum Monat Juli 2011 – in den Ferien bestimmen Sie, wohin die Zeitung gespendet wird.
Wir berichten in der Zeitung und online über Ihr soziales Engagement (Auf Wunsch können Sie selbstverständlich auch anonym unser Projekt fördern)

Ich möchte Pate werden

Alle mit einem Stern (*) markierten Felder müssen ausgefüllt werden.
Alle Informationen zu Preisen und möglichen Bezugsdauern finden Sie hier.
 
Ich wünsche, dass diese Schule die Zeitung erhält:
Bankeinzugs-Ermächtigung:

Wichtiger Hinweis:
Durch das Ankreuzen des Kästchens akzeptiere ich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Haben Sie Fragen zum Projekt „Zeitungspaten“?

Ihr Kontakt beim Trostberger Tagblatt/Traunreuter Anzeiger:
Jeanette Eiter
Tel: 08621 – 977098
Fax: 08621 – 63045
E-Mail: jeanette.eiter@cwv.de


Doppelpate für Sonnenschule

Chiemgau-Personalservice GmbH Traunreut spendet täglich zwei Exemplare der Lokalzeitung

Traunreut (ga). „Warum ist die Zeitung wichtig? Eine Antwort auf diese und viele weitere Fragen der Schüler der Klasse 3b der Grundschule Süd (Sonnenschule), gab der Zeitungsexperte Herbert Reichgruber, Lokalredakteur des Traunreuter Anzeigers, bei der offiziellen Übergabe der Lese-Ecke durch die Vertreter Ihrer Lokalzeitung und den Paten Michael Franke von der Chiemgau-Personalservice GmbH Traunreut.



In der neuen Lese-Ecke können die Grundschüler der „Sonnenschule“ jetzt täglich in der Lokalzeitung blättern. Ein zusätzliches Exemplar liegt in den Klassenzimmern der Viertklässler auf. Unser Foto zeigt die Schüler der 3b mit ihrem Klassenlehrer Claus Prokscha (hinten, von links), Sponsor Michael Franke, Redakteur Herbert Reichgruber und Vertriebsleiterin Jeanette Eiter (vorne) Foto: ga



Im Vergleich zu den anderen Schulen mit je einem Exemplar, liegen in der Sonnenschule in diesem Schuljahr zwei Traunreuter Anzeiger auf. Eine in der gemütlichen Lese-Ecke in der Aula und eine weitere in den vierten Klassen, um das Medium auf Wunsch der Schule auch im Unterricht besser mit einbauen zu können. Diesem Wunsch kam der Pate, die Chiemgau-Personalservice GmbH Traunreut, vertreten durch ihren Geschäftsführer Michael Franke, gerne nach und übernimmt damit eine doppelte Patenschaft. „Wir haben den Wunsch gerne erfüllt“, sagte der Geschäftsführer des Personalservice-Unternehmens, das derzeit über 350 Leute beschäftigt.
Bevor sich die Schüler zu Wort melden und Fragen stellen konnten, erklärte Herbert Reichgruber kurz den Aufbau und den Inhalte der Zeitung, in der es auch eine Kinderseite gibt. „Darin erfahrt ihr Sachen, die in der Schule nicht erklärt werden.“ Am Beispiel des in der Wochenendausgabe für die „kleinen Leseratten“ erschienenen Artikels „Geheimnisvoller Schlaf“ legte er den Schülern ans Herz: „Lest es euch mal durch. Darin erfährt ihr, was passiert, wenn ihr schlummert.“ Die Zeitung informiere auch darüber, bei welchem Verein man sich zum Beispiel auf die bevorstehende Skisaison vorbereiten könne oder wo es noch freie Plätze für Kindertheatervorstellung gibt.
Weiter erklärte der Redakteur, dass auch die Sonnenschule oft Thema in der Zeitung sei. Die Politiker überlegen, ob sie eine große neue Schule bauen, in der die Grundschulen Süd und Nord zusammengeführt werden.
Kaum mehr enden wollte das „Frage- und Antwortspiel“ zwischen den eifrigen Schülern und den Vertretern der Tageszeitung. Einige Schülerinnen und Schüler der 3b hatten ihre Finger oben, um zu sagen, dass von ihnen schon einmal ein Foto in der Lokalzeitung war.
„Ich war schon zweimal in der Zeitung, einmal mit Karate und einmal mit Gitarre.“ „Von mir war schon öfter ein Bild vom Fußball drinnen.“ Die Schüler wollten aber auch wissen, wie die Fotos von einem Fußballspiel in Barcelona in die Lokalzeitung kommen und wer die Fotos schießt: „Druckt man die aus und klebt die Bilder dann auf die Zeitung?“ In der Regel bekomme die Lokalzeitung die Fotos von internationalen Sportereignissen übers Internet von Agenturen, die auf der ganzen Welt unterwegs seien, klärte Reichgruber auf. Die Fotos werden dann gleich im PC bearbeitet und in die Zeitung gestellt.
Ein Schüler wollte wissen: „Fahrt ihr auch zu Unfällen und wer gibt euch Bescheid?“ Oft werde man durch die Sirenen der Einsatzfahrzeuge aufmerksam und fragt dann bei der Feuerwehr oder Polizei nach, so Reichgruber. Noch genauer hakte ein aufgeweckter Schüler nach, der wissen wollte, ob die Fotografen auch bei Bränden ins Haus dürfen, um dort Fotos zu schießen? Dies erlaube weder die Polizei noch die Feuerwehr, die die Lokalzeitung auch oft mit Fotos versorge.
Beantwortet wurde unter anderem auch Fragen wie: „Wie wird die Zeitung gemacht und wie kommt sie in den Briefkasten?“ Die Nachrichten aus den Redaktionen in Trostberg und Traunreut werden zunächst nach Passau geschickt, wo die Zeitung gedruckt werde. Noch in der Nacht werden die fertigen Zeitungen wieder zurückgefahren und von vielen fleißigen Austrägern oft noch in der Nacht an viele Menschen in den Briefkästen gesteckt. Dafür ist im Haus Erdl Jeanette Eiter als Vertriebsleiterin zuständig, die den Kindern ebenfalls Rede und Antwort stand.
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Täglich neuer Lesestoff

Engelsberger Grundschule bekommt ihre Lese-Ecke – Zweite Patenschaft für Firma Reber

Engelsberg (kad). Die Finger schnellen in die Höhe. Fast alle der Drittklässler heben die Hand, um zu sagen, dass von ihnen schon mal ein Foto in der Lokalzeitung war – beim Fußball, bei einer Schulveranstaltung oder mit einer Siegerurkunde im Sport. Bei solchem Eifer können sich Slavica und Werner Reber sicher sein, dass das Zeitungsabo, das sie der Grundschule Engelsberg ein Jahr lang sponsoren, hier an der richtigen Stelle ist. Seit dieser Woche können nun auch die Engelsberger Schüler in der Aula in einer gemütlichen Lese-Ecke mit blauem und rotem Sitzsack täglich in der Lokalzeitung blättern.



Die neue Lese-Ecke wurde in der Engelsberger Grundschule mit bunten Herbstbildern gemütlich hergerichtet und gleich in Beschlag genommen. Zu den Schülern der dritten Klassen haben sich zum Probelesen Schulleiterin Christine Reich (zweite von links), die Paten Slavica und Werner Reber (hintere Reihe) und (vorne von links) Redakteurin Katrin Detzel und Vertriebsleiterin Jeanette Eiter gesetzt.



Schulleiterin Christine Reich hat ihre Drittklässler schon gut auf die Lese-Ecke vorbereitet und ihnen im Unterricht erklärt, aus welchen Teilen eine Zeitung aufgebaut ist – von dem Geschehen aus aller Welt bis hin zum Lokalteil. „Die Buben stürzen sich viel mehr auf die Zeitung als die Mädchen“, hat sie festgestellt. Und dafür hat die Rektorin auch eine einfache Erklärung: „Das liegt am Sportteil.“ Aber – und das bestätigen Mädchen und Buben – auch die regelmäßige Kinderseite wird mit Begeisterung angenommen. „Heute war unsere Bilder-Prämierung drin“, ist einer Schülerin aufgefallen. Andere nicken; auch ihnen haben die Eltern beim Frühstück das Foto zur Siegerehrung vom Malwettbewerb „Mein Engelsberg“ in der Zeitung gezeigt. „Was sind Sponsoren?“, will eines der Mädchen wissen, als Christine Reich das Ehepaar Reber als solche vorstellt. „Das sind die, die es möglich gemacht haben, dass ihr jetzt jeden Tag die Zeitung kriegt“, so die Erklärung. Werner Reber war spontan bereit, noch eine zweite Lesepatenschaft zu übernehmen. Sein Heizungs- und Sani-tärgeschäft spendiert bereits der Schule in Unterneukirchen ein Jahr lang die Lokalzeitung.
„Das lag nahe, weil unsere eigenen Kinder ja in Unterneukirchen und auch in Engelsberg zur Schule gingen. Außerdem sind wir mit dem Geschäft in Offenham ansässig“, erklärt Slavica Reber. Ihre drei Kinder, inzwischen im Jugendalter, würden täglich in der Zeitung lesen. „Den Zugang dazu haben sie in der Schule gefunden. Aber es spielt schon auch eine Rolle, dass die Lokalzeitung bei uns daheim immer am Tisch lag und sie damit aufgewachsen sind“, betont die Mutter.
„Müssen sie viel mit dem Auto durch die Gegend fahren?“, wollten die Drittklässler von Redakteurin Katrin Detzel wissen. „Ja, schließlich decken wir ein großes Gebiet mit vielen Orten ab. Aber wir haben auch überall fleißige freie Mitarbeiter, die uns auf dem laufenden halten“, so Katrin Detzel. Auch die Frage, wie viele Seiten die Zeitung immer so habe, beschäftigte die Schüler. Dass diese mal dünner, mal dicker ist – weil ja nicht jeden Tag gleich viel passiert, leuchtete allen ein. Jeanette Eiter, Vertriebsleiterin Ihrer Lokalzeitung, hatte als kleine Überraschung für jeden ein Lese- und Malheft „Meine Zeitung“ dabei.
Dass es in der Grundschule noch nicht zu früh ist, eine Lese-Ecke mit der Tageszeitung einzurichten, betonte Schulleiterin Christine Reich: „Auch wenn das Thema Zeitung nicht explizit im Lehrplan steht, gibt es gute Gründe, die Schüler ranzuführen.“ Zum Beispiel könne die Lesekompetenz nur durch aktives Lesen gestärkt werden. „Der Lokalteil erschließt die Möglichkeit, über das kulturelle, politische und sportliche Geschehen im Ort informiert zu sein und sich da auch selbst miteinzubringen“, so Reich. Und nicht zuletzt gehe es darum, die Zeitung als weiteres Medium kennen zu lernen, um Informationen zu bekommen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Die Zeitungsartikel über die Lese-Patenschaften in den Schulen der Umgebung hätten ihre Schüler mitverfolgt. „Als dann der rote und der blaue Sitzsack in der Aula lagen, wussten sie gleich, was Sache ist“, so die Schulleiterin.
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Alles andere als ein Fremdkörper

Hertzhaimer-Gymnasiasten identifizieren sich mit der Lokalzeitung – Traunmed ist Zeitungspate und stiftet Lese-Ecke

Trostberg. Jetzt sind die Recherche-Künste der Lokalredakteure vor eine echte Bewährungsprobe gestellt, denn: Die Hertzhaimer-Gymnasiasten, die sich bei der Vorstellung der vom Traunmed Traunreut gesponserten Lese-Ecke als eifrige Zeitungsleser entpuppten, hatten einen ganz konkreten Verbesserungsvorschlag parat: „Es wäre doch super, wenn in der Früh in der Zeitung steht, wer im Unterricht ausgefragt wird und wann wir Exen schreiben!“



„Unsere Schüler wachsen mit der Lokalzeitung auf“: Jetzt können die Schützlinge von Rektor Robert Baumeister sogar noch in der Schule das Trostberger Tagblatt lesen – in der neuen Lese-Ecke, die die Neuntklässler gestern in Beschlag nahmen, mit (hinten von links) Direktor Baumeister, Stellvertretendem Redaktionsleiter Thomas Thois, Deutschlehrerin Barbara Kastenbauer, Zeitungs-Pate Martin Schadhauser vom Traunmed Rehazentrum in Traunreut und Susanne Siewert vom Vertriebsmarketing Ihrer Lokalzeitung. Foto: cl



Da konnte Stellvertretender Redaktionsleiter Thomas Thois natürlich nicht zu viel versprechen. „Wir sind zwar immer gut informiert, aber dafür dürften unsere Quellen nicht ganz ausreichen.“ Der – natürlich nicht ganz erst gemeinte – Wunsch nach exklusiver Prüfungs-Vorabinformation auf der Trostberger Seite wird also nicht in Erfüllung gehen. Dennoch waren sich die Neuntklässler, Direktor Robert Baumeister und Deutschlehrerin Barbara Kastenbauer einig, dass die Lokalzeitung eine wertvolle und vor allem viel genutzte Informationsquelle ist. Ob nun im Unterricht oder bei den Schülern zu Hause.
So schnellten gestern alle 15 Finger nach oben, als Redakteur Thomas Thois wissen wollte, wer denn zu Hause jeden Tag die „Trostberger“ liest. Vor allem der Sportteil hat es den Jugendlichen angetan. Denn selbst einige der Mädchen sind begeisterte Fußballer, und so sind die Berichte auf der Jugendsportseite und über den FC Bayern Pflichtlektüre. „Ich schau mir aber auch den Politikteil an“, meinte einer der Fußballfans. „Und natürlich auch die Lokalnachrichten aus unserem Ort“, ergänzte eine Schülerin.
„Man sieht also“, freute sich Rektor Robert Baumeister, „dass die Lokalzeitung alles andere als ein Fremdkörper für unsere Schüler ist, sondern im Gegenteil: Sie identifizieren sich damit und wachsen damit auf. Für uns Lehrer ist das sehr wichtig, denn man merkt ganz eindeutig: Schüler die über das Tagesgeschehen Bescheid wissen und regelmäßig lesen, tun sich leichter und können sich im Unterricht besser einbringen.“
Und ob sie nun vor allem die Fußballberichte lesen oder das Sudoku lösen oder ihre Ortsnachrichten verfolgen – wichtig ist, so Baumeister, dass die Schüler überhaupt den Zugang zur Zeitung finden. Wobei bei den Neuntklässlern dann doch die Sportbegeisterung überwog, so dass sie von Martin Schadhauser natürlich wissen wollten, welche der Bayern-Stars sich denn alle schon bei ihm im Reha-Zentrum behandeln ließen. „Da haben wir zwar schon ein bisschen Schweigepflicht, aber zum Beispiel der Hasan Salihamidzic und noch ein paar andere waren schon da“, verriet der Zeitungs-Pate, der zusammen mit seinem Vater Josef Schadhauser und seiner Schwester Nicole Gramsl das Traunmed Reha-Zentrum in Traunreut leitet und nun dafür sorgt, dass den „Hertzhaimern“ jeden Tag die Lokalzeitung zur Verfügung steht.
„Das ist für uns eine Selbstverständlichkeit, denn wir hängen selber sehr an der Zeitung, die auch bei uns in der Praxis für die Patienten ausliegt und hier im Gymnasium den jungen Leuten hilft, ins Lesen reinzukommen und zu erfahren, was in der Region los ist.“
Als Gewinner des Chiemgauer Mittelstandspreises chie|mi ist das Traunreuter Traunmed der Lokalzeitung ohnehin eng verbunden. Was auch für das Trostberger Gymnasium gilt, denn Martin Schadhauser und Nicole Gramsl sind beide ehemalige „Hertzhaimer“.
Ebenso übrigens wie Stellvertretender Redaktionsleiter Thomas Thois, der sich bei Rektor Baumeister dafür bedankte, „dass es eine so gemütliche und einladende Lese-Ecke geworden ist“. Die Sitzsäcke und der Tisch wurden in der ohnehin sehr beliebten und mit farbenfrohen Bildern und Hockern ausgestatteten Aufenthalts-Nische im Erdgeschoss untergebracht – passenderweise direkt gegenüber der Schulbibliothek.
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Daxenberger-Azubis helfen indirekt

Seeoner Schreinerei übernimmt Lesepatenschaft für Volksschule Seeon – Rektorin: Kindern das Lesen näherbringen

Seeon (ca). „Gut für die Bildung, schnelle Informationen aus der Region und allemal besser als das Internet“, so begründete Bernhard Daxenberger seinen täglichen Griff zum Trostberger Tagblatt. Schon seit jeher sei er, wie auch seine übrigen Familienmitglieder, begeisterter Leser der Lokalzeitung und so sei es für die Schreinerei Daxenberger auch selbstverständlich gewesen, die Lesepatenschaft für die Volksschule Seeon zu übernehmen.



Bernhard Daxenberger, Rektorin Luitgard Schöftenhuber, Redaktionsleiter Karlheinz Kas, Josef Daxenberger und Jeanette Eiter vom Erdl-Vertriebsmarketing (von links) mit Viertklässlern der Volksschule Seeon in der neuen Leseecke der Schule. Foto: ca



Man wolle so die Kinder schon früh zum Lesen der Tageszeitung ermuntern, betonte Bernhard Daxenberger, denn das Handwerk sei auf gute und interessierte Hauptschüler angewiesen. Die Schreinerei Daxenberger wolle mit ihrem Engagement auch die Hauptschule stärken.
Indirekt unterstützt wurde diese Aktion dann auch von den Lehrlingen der Firma Daxenberger. Denn die müssten 25 Euro berappen, wenn sie ihr Berichtsheft nicht rechtzeitig abgäben, erklärte der Firmenchef. Und das komme doch immer wieder vor. Seit Jahren würde dieser Geldbetrag dann für einen guten Zweck gespendet und in diesem Jahr würde ein Teil davon für die Lesepatenschaft verwendet. Damit könne also gleich wieder Nachwuchsförderung betrieben werden.
Ein Jahr lang können sich die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Seeon nun in der neueingerichteten Leseecke im Eingangsbereich des Schulhauses mit dem Trostberger Tagblatt über das Neueste vom Tage informieren. Der 10-jährige Jakob aus Truchtlaching fand das „super“. Er kennt die Lokalzeitung, wie auch der Großteil seiner Mitschüler, von zuhause und findet neben dem Regional- und Jugendsport auch die Kinderseite gut. Die Themen dort seien interessant und gut erklärt, findet er.
Einige Schüler berichteten nicht ohne Stolz, bereits selber einmal mit dem Sportverein oder dem Kindergarten in einem Zeitungsbericht erwähnt worden zu sein und zeigten sich darüber höchst erfreut.
Genau das mache eine Lokalzeitung aus, betonte Redaktionsleiter Karlheinz Kas, der gestern gemeinsam mit den Firmenchefs Bernhard und Josef Daxenberger und Vertriebsleiterin Jeanette Eiter den Seeoner Schülern die ersten Zeitungsexemplare übergeben hatte. Über das Weltgeschehen und Angela Merkel könne man in jeder Zeitung lesen, „aber das, was vor unserer Haustür geschieht, das steht nur im Trostberger Tagblatt“. Somit sei die Lokalzeitung eine wichtige Informationsquelle in der Region und könne eine Verbindung schaffen. Daher freue er sich ganz besonders an der Volksschule Seeon bereits die 14. Leseecke eröffnen zu können. Auch Rektorin Luitgard Schöftenhuber zeigte sich von der Zeitungspatenschaft begeistert und betonte, dass das Zeitungsabo eine gute Möglichkeit sei, den Kindern das Lesen näher zu bringen. Mit der Zeitung wolle man ein Angebot machen, dass auch immer wieder in den Unterricht mit einbezogen werden könne. Hier böten sich für Lehrer und Schüler gute Möglichkeiten, sich mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen und sie auch altersgerecht aufzubereiten.
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"Interessantes für jeden Leser"

Traunpassage Traunreut ist ein Jahr lang Lesepate für Schule St. Georgen – Offizielle Übergabe

St. Georgen (mix). Die Traunpassage Traunreut ist Lesepate für die Schule in St. Georgen. Robert März von der Center-Verwaltung erklärte sich sofort bereit, ein Abonnement für die Schüler zu übernehmen, damit diese die Gelegenheit erhalten, darin regelmäßig die aktuellen Nachrichten aus der Region zu lesen.



Schulleiterin Gerlinde Holzrichter (stehend von links), Robert März von der Traunpassage und Redaktionsleiter Karlheinz Kas freuten sich zusammen mit Vertriebsleiterin Jeannette Eiter (sitzend) und den Schülern der Schule in St. Georgen über die ersten Exemplare des Traunreuter Anzeigers.



Wie Robert März in der Schule in St. Georgen betonte, war es bei ihm zuhause früher als Kind nicht üblich, dass die Tageszeitung regelmäßig zur Verfügung stand. Umso wichtiger finde er die Aktion Lesepate, mit der die Schüler der Region, die zuhause ebenfalls keine Zeitung vorfinden, eine Möglichkeit erhalten, regelmäßig die neuesten Nachrichten zu erfahren.
Der Center-Manager der Traunpassage lobte die Aufmachung des Traunreuter Anzeigers, der „für jeden Leser etwas Interessantes zu bieten hat“. Für die Schüler dürfte seiner Meinung nach besonders die Jugendseite interessant sein. Aber auch der Lokalteil mit allen wichtigen Ereignissen in der näheren Umgebung sei wichtig und unbedingt lesenswert.
Rektorin Gerlinde Holzrichter von der Schule in St. Georgen hatte zunächst eine Umfrage im Kollegium gestartet, um zu erfahren, ob denn das Angebot einer täglichen Zeitung an der Schule überhaupt angenommen würde. Sie erhielt von den Kollegen die einhellige Zustimmung, dass es für die Schüler gut und wichtig sei, eine Zeitung griffbereit zu haben. Schnell fand sich mit der Traunpassage auch der geeignete Pate dafür.
Redaktionsleiter Karlheinz Kas betonte am Freitagvormittag bei der offiziellen Übergabe an der Schule, dass die Redaktion mit dem Angebot des Zeitungsabonnements durch einen Paten, das inzwischen an fast 20 Schulen in der Region eingeführt wurde, alle Schüler die Chance auf eine Zeitung geben wolle. So könnten sie sich nun in der Schule regelmäßig über das Neueste informieren. Für ihn ist es besonders wichtig, die Kinder und Jugendlichen schon früh an die Zeitung zu gewöhnen und eine Bindung herzustellen. Denn die jungen Leute von heute seien schließlich die Kunden von später und wer es gewohnt sei, seine Zeitung zu lesen, wolle die auch später nicht mehr missen.
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Zeitungspate kommt aus Baldham

Heimatverbundenheit: Ehemaliger Trostberger Sebastian Auer ermöglichte AWO-Ganztagsbetreuung Lese-Ecke

Trostberg (fam). Fast wie in einer Redaktionskonferenz sah es am Dienstag in der AWO-Ganztagsbetreuung an der Heinrich-Braun-Straße aus. Unzählige Ausgaben der Lokalzeitung türmten sich auf Tischen. Der Grund: Nun verfügt auch die AWO-Ganztagsbetreuung über eine Lese-Ecke, in der mehr als 100 Kinder und Jugendliche in der Lokalzeitung schmökern können. Die Patenschaft hat der ehemalige Trostberger Sebastian Auer übernommen, der seit vielen Jahren in Baldham bei München Postbote, aber immer noch eifriger Leser des Trostberger Tagblatt ist.



Eifrige Zeitungsleser lernten stellvertretender Redaktionsleiter Thomas Thois (stehend, rechts) und Jeanette Eiter vom Vertriebsmarketing Ihrer Lokalzeitung (stehend, 5. von rechts) kennen. Zusammen mit Hortleiterin Gabi Muthmann (stehend, 6. von rechts) und ihren Mitarbeitern freuten sie sich, dass die AWO-Ganztagsbetreuung nun auch einen Zeitungspaten hat. Foto: fam



Natürlich freuten sich der stellvertretende Redaktionsleiter Thomas Thois und die Leiterin des Vertriebsmarketings Ihrer Lokalzeitung, Jeanette Eiter, bei ihrem Besuch in der AWO-Einrichtung darüber, bereits einige junge Zeitungs-Insider kennen zu lernen. In der neu eingerichteten Lese-Ecke befindet sich eine Stellwand, auf der Zeitungsberichte über die Einrichtung nachzulesen sind.
Außerdem sind die Schüler eifrig bei einem Zeitungsprojekt dabei, das von Sabine Fuchs und Carina Gotsi geleitet wird: Jeden Donnerstag knobeln Gruppen von acht bis zehn Kindern und Jugendlichen bei einem Zeitungs-Quiz. Dabei werden Fragen zu Artikeln aus der Lokalzeitung gestellt. Die jungen Leser mussten dabei zum Beispiel bereits aus der Zeitung herausfinden, um wie viel der Hartz-IV-Regelsatz erhöht wird, welche Partei den Widerstand gegen das Atommüll-Endlager in Gorleben plant, auf welcher Messe in Trostberg sich kürzlich 7000 Besucher über die heimische Wirtschaft informiert haben oder gegen wen der SV Wacker Burghausen am Wochenende angetreten ist.
Die Gruppe, die Ende des Monats die meisten Punkte gesammelt hat, darf sich dann einen „außertourlichen“ Wunsch erfüllen. Die Kinder und Jugendlichen gehen dann zum Beispiel zum Eisessen oder unternehmen einen kleinen Ausflug.
Laut Sabine Fuchs trägt dieses Projekt bereits Früchte: „Man sieht schon eine Steigerung, dass sie intensiver lesen.“ Und: Die Kinder und Jugendlichen präsentierten sich auch Thomas Thois und Jeanette Eiter als aufmerksame Leser. Als der stellvertretende Redaktionsleiter fragte, wer von ihnen sich selbst schon einmal in der Zeitung „gefunden“ habe, schnellten einige Finger in die Höhe. Bei mehreren heimischen Veranstaltungen wie beim Jugendanwerbetag der Freiwilligen Feuerwehr Trostberg, beim Stadtfest oder bei verschiedenen sportlichen Wettkämpfen waren schon einige der Kinder und Jugendlichen fotografisch in der Lokalzeitung abgelichtet oder sogar namentlich erwähnt.
Das ist auch ein wichtiger Ansatz der Lokalzeitung: „Wenn bei uns vor der Haustür was los ist, findet ihr es bei uns in der Zeitung“, so Thomas Thois. Und: „Wir schauen, dass wir auch viel für euch junge Leser machen.“ Der stellvertretende Redaktionsleiter erklärte, dass darauf geachtet werde, zweimal wöchentlich eine Kinderseite zu veröffentlichen. Auch zählte Thois die Seite, die sich dem Jugendsport der Region widmet, und die Junge Seite auf.
„Lesen ist wichtig. Das muss einfach sein“, warb auch Jeanette Eiter für die Lektüre der Zeitung. Die Kinder sollen einen Zugang zur Zeitung bekommen und wissen, was los ist – ein Ziel, das mit der Lese-Ecke und der Zeitungspatenschaft realisiert werden soll.
Ermöglicht hat die Lese-Ecke in der AWO-Ganztagsbetreuung Sebastian Auer. Den knapp 55-Jährigen hat es bereits vor vielen Jahren beruflich nach Baldham geführt. Dennoch ist er seiner Heimatstadt Trostberg immer noch eng verbunden und lässt sich das Trostberger Tagblatt nach Baldham schicken. Seit seiner Kindheit ist er ein treuer Leser der Lokalzeitung, und er will immer noch darüber informiert sein, was in Trostberg und Umgebung passiert.
Vor drei bis vier Wochen hat Sebastian Auer in einer Wochenend-Ausgabe Ihrer Lokalzeitung erfahren, dass noch Paten für Lese-Ecken gesucht werden. „Da hab’ ich dann gleich am Montag angerufen und mich als Pate zur Verfügung gestellt.“
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Lokalzeitung bereichert Schule

Raiffeisenbank Trostberg-Traunreut eG ist Zeitungspate für Johannes-Heidenhain-Gymnasium

Traunreut (cl). Die Raiffeisenbank Trostberg-Traunreut eG hat nun offiziell die Zeitungspatenschaft im Johannes-Heidenhain- Gymnasium übernommen. Zu diesem Anlass waren Raiffeisenbank-Vorstandssprecher Franz Hofmann und Redaktionsleiter Karlheinz Kas in die Schule gekommen.



Redaktionsleiter Karlheinz Kas (hinten, von links), Schulleiter Dr. Robert Anzeneder, Vorstandssprecher der Raiffeisenbanken Trostberg-Traunreut eG Franz Hofmann, Vertriebsleiterin Jeanette Eiter und Lehrer Matthias Schmid sind von der Lesecke ebenso begeistert wie die Schüler der Oberstufe. Foto: cl



Kas berichtete, dass sein Sohn Christopher, der momentan an Rang 39 auf der ATP-Doppelweltrangliste geführte Profitennisspieler, auch schon dieses Gymnasium besuchte und dort 1999 sein Abitur bestanden hat. Der derzeit in Tokio aufschlagende Tennisspieler informiere sich täglich über den Internetauftritt der Lokalzeitung unter „www.chiemgau-online.de“ über die aktuellen Nachrichten in seiner Heimat.
Der Redaktionsleiter gab einen kurzen Überblick über das tägliche Zeitungsgeschäft, wobei täglich in zwei Redaktions-Sitzungen die aktuellen Themen, deren Gewichtung, Platzierung und Aufmachung besprochen werden. Es würden Interessensschwerpunkte in den verschiedenen Redaktionsbereichen, wie Lokales, Kultur, Musik, Politik, Wirtschaft und Sport ermittelt und die Position auf den Zeitungsseiten meist spätnachmittags festgelegt, bevor die Zeitungsseiten dann am Abend in Druck gehen. Die wichtigste lokale Meldung steht auf der Titelseite, wobei Kerngebiete der Berichterstattung der Chiemgau und seine Umgebung sind. Bei aktuellem wichtigerem Weltgeschehen kann die lokale Meldung auch auf der ersten Seite des Lokalteils platziert werden, wobei Boulevardmeldungen im Hintergrund stehen.
Dr. Robert Anzeneder, Leiter des Johannes-Heidenhain- Gymnasiums, sucht an seiner Schule immer nach Verbesserungen. Die äußere Hülle würde gerade zum positiven verändert und so wolle man auch im Innenbereich nicht zurückstehen. Die Einrichtung der Leseecke mit der Lokalzeitung sei das sichtbare Zeichen der Weiterentwicklung der Schule. Im Deutschunterricht wird gerade in diesem Jahr der Schwerpunkt auf Lesen und Leseverständnis gelegt. Hier sei aber nicht das Lesen an sich gemeint, sondern Verständnis und Auslegung der Texte. Hier biete sich eine Tageszeitung ideal an, denn diese würde Fakten, Wissen und Hintergrundinformationen vermitteln, die in den gemeinschaftswissenschaftlichen Fächern unerlässlich seien und auch jederzeit abgerufen werden. Die Informationen der Politik seien ebenso wichtig wie der lokale Sport oder die Geschehnisse in der unmittelbaren Umgebung. Im Gebäude des Gymnasiums habe man eine ruhige Ecke gefunden, in der sich jeder Schüler jederzeit zum Lesen der Tageszeitung zurückziehen kann. Es sollen aber noch mehr Sitzmöglichkeiten angeschafft werden. Eine Pinnwand bietet die Möglichkeit, alle relevanten Themen aus der Lokalzeitung noch einmal extra hervorzuheben. Die Schüler begrüßen diese Einrichtung an ihrer Schule und bestätigen eine gute Frequentierung der Leseecke.
Redaktions- und Schulleiter bedankten sich bei Spender Franz Hofmann von der Raiffeisenbank. Der Vorstandssprecher der Bank ist der Meinung, dass die Bildung durch Zeitunglesen äußerst wichtig sei und diese Möglichkeit von allen wahrgenommen werden sollte. An seinen eigenen Kindern sehe er den Erfolg des regelmäßigen Lesens.
Auch kündigte er an, dass sich sein Betrieb vorstellen könnte, ein weiteres Abonnement zu sponsern, falls die Leseecke weiterhin so gut angenommen würde. Jeanette Eiter, Vertriebsleiterin der Lokalzeitung unterstrich die Wertigkeit der Zeitung, wenn sie nicht kostenlos verfügbar ist und hob hierbei das Engagement der Mitarbeiter für die tägliche Information würdigend hervor. Es sei allen Mitarbeitern durchaus klar, dass eine Zeitung nicht für über 600 Schüler reiche, doch sei man hier weiterhin auf der Suche nach Sponsoren.
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Lokalzeitung für jeden Schüler

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer einer von vorerst 14 Zeitungspaten – Aktion startet mit dem Schulauftakt

Trostberg/Traunreut. Mit dem Schulstart 2010/2011 beginnt Ihre Lokalzeitung das Projekt „Zeitungspate“. Das heißt, allen Schülern in der Region werden „Trostberger Tagblatt“ und „Traunreuter Anzeiger“ täglich in der Schule zur Verfügung gestellt. 14 sogenannte Zeitungspaten fördern das Projekt. Einer davon ist Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer.



Saßen gestern schon mal Probe: die Trostberger Schüler Andi, Thomas, Franziska und Sarah (von links) mit Redaktionsleiter Karlheinz Kas und Susanne Siewert von der Chiemgau Werbung und Vertriebs GmbH, die für die Logistik verantwortlich zeichnet. Solche Leseecken gibt es demnächst in allen Schulen in der Region. Foto: Thomas Thois



Der Traunwalchner, selbst Vater von vier Töchtern, sagte auf Anfrage spontan zu. „Ich unterstützte die Aktion sehr gerne. Bildung ist die Grundlage einer gerechten Gesellschaft. Und die Zeitung ist ihr Sprachrohr“, erklärt Ramsauer, der täglich seine Lokalzeitung liest, wo immer er sich in Deutschland gerade bewegt. Der Verkehrsminister ist Pate für die Walter-Mohr-Realschule in Traunreut und wird dort am 20. September die neue Leseecke einweihen.
Fast zeitgleich tritt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler in Trostberg in Aktion. Auch sie sagte bei einem Besuch in der Redaktion in Trostberg spontan ihr Engagement zu und wird als Pate für die Staatliche Realschule Trostberg stehen. „Es ist toll, wie sich unsere heimischen Politiker und die Wirtschaft engagieren, allen ein herzliches Dankeschön“, sagt Karlheinz Kas, Redaktionsleiter Ihrer Lokalzeitung, der auch die positive Resonanz der Schulleiter lobt. Und Kas verspricht: „Wir werden über jede Leseecke groß berichten.“ Der Zeitungsprofi stellt nochmals heraus: „Die Schüler können täglich die Lokalzeitung lesen – und davon profitieren. Denn Lesekompetenz gilt als entscheidener Faktor für die berufliche Zukunft aller Schüler.“
Mit dabei sind in Traunreut neben der Realschule das Johannes Heidenhain Gymnasium (Pate Raiffeisenbank Trostberg-Traunreut), die Werner von Siemens-Hauptschule (Riedl Elektrotechnik, Traunreut) und die beruflichen Schulen der Jugendsiedlung (Autohaus Schlögl). In Trostberg machen neben der Realschule das Hertzhaimer Gymnasium (Traunmed Sport- und Reha-Zentrum) und die Heinrich-Braun-Hauptschule (Baufirma Johann Pfingstl, Burgkirchen) mit. Leseecken werden auch eingerichtet in den Volksschulen in Altenmarkt (Unternehmen Altenmarkt), Seeon (Schreinerei Daxenberger), Schnaitsee (Kaufhaus Scherer), Kienberg (F&W Mediencenter), Obing (1860-Fanclub Obing-Kienberg-Waldhausen), dazu in der Hauptschule Tacherting (Autowelt Tacherting) und in der Montessorischule Unterneukirchen (Reber Haustechnik, Engelsberg). Drei weitere Patenschaften sind noch zu vergeben.
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Täglich in der Lokalzeitung schmökern können ab sofort die Schüler der Werner-von-Siemens-Mittelschule in Traunreut. Am Freitag wurde die erste Patenschaft in der Region in der Schule besiegelt. Die Traunreuter Firma Riedl-Elektrotechnik ist der Pate für die Schule, und das nicht ohne Grund, wie Geschäftsführer Marcus Voglsinger betonte: „Wir arbeiten mit der Schule eng zusammen und es bewerben sich von hier auch viele Schüler bei uns. Bei den Vorstellungsgesprächen stellen wir immer wieder fest, dass bei der heutigen Jugend die Allgemeinbildung immer schlechter wird.“ Hier könne die Lokalzeitung Abhilfe schaffen: „Auch für mich ist die Lektüre des Traunreuter Anzeigers beim Frühstück fester Bestandteil des Tages.“ Übrigens: Es können sich noch Schulen und Paten für das Projekt Zeitungspate melden. Foto: Herbert Reichgruber


"Zeitunglesen wichtig für Bildung"

MdB Bärbel Kofler Pate in der Realschule Trostberg – „Schwierig, Jugendliche für das Lesen allgemein zu begeistern“

Trostberg (cl). Die Realschule Trostberg konnte als Zeitungspaten Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler gewinnen. Gestern weihte die SPD-Politikerin die neue Lese-Ecke in der Aula ein. Täglich können die 1050 Schüler jetzt also auf gemütlichen Sitzsäcken die Lokalzeitung lesen. „Zeitunglesen ist so wichtig für die Bildung. Eine gute Idee, so etwas wird von mir immer unterstützt“, sagte die 43-Jährige.



Die Schüler der Klasse 8a der Realschule Trostberg informieren sich gestern in der neuen Lese-Ecke in der Aula gleich auf zwei Etagen. Mit dabei waren MdB Dr. Bärbel Kofler, Redaktionsleiter Karlheinz Kas, Konrektor Klaus Langer und Susanne Siewert vom Vertriebsmarketing von Trostberger Tagblatt/Traunreuter Anzeiger (von links). Foto: cl



Redaktionsleiter Karlheinz Kas und Susanne Siewert vom Vertriebsmarketing des Trostberger Tagblatts hießen Bärbel Kofler herzlich willkommen und bedankten sich für ihr Engagement. Die promovierte Sprachwissenschaftlerin übernahm, wie sie sagte, „sehr gerne die Patenschaft“. Bei einem Informationsbesuch kürzlich in der Redaktion in Trostberg hatte sie spontan zugesagt. Kofler berichtete aus ihrer Zeit in Moskau und stellte fest, dass die russischen Schüler ausgezeichnet Rechnen können. Sie selbst sei gerne in Schulen zu Besuch.
Konrektor Klaus Langer, zuständig für die Leseförderung in Realschulen, freute sich über die neue Quelle der Informationsbeschaffung und bemerkte, wie schwierig es doch sei, die Jugendlichen für das Lesen allgemein zu begeistern. Damit ein Jugendlicher zu „Lesestoff“ greife, müssten einige Komponenten zusammenpassen. Zum einen sollte das Lesestück spannend und schon von der Aufmachung ansprechend sein und zum anderen seiner momentanen Lebenssituation entsprechen, so der langjährige Lehrer für Deutsch und Geschichte.
„Mit Goethe oder Schiller kann man schon lange keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken“, sagte er. Es sei wichtig, die Schüler zum Lesen, gerade einer Tageszeitung, hinzuführen. Dafür erhielten alle Lehrer in Deutsch regelmäßig auch Fortbildungen. Moderne Jugend-Literatur sei da schon eher gefragt und so mancher nicht lesende Schüler käme so über Umwege zum Lesen.
In den achten Klassen stehe das Thema Medien auf dem Stundenplan. „Hier soll den Schülern ein Einblick in das Medium Zeitung gewährt werden“, sagte Langer. Es würden die journalistischen Formen erschlossen und die Schüler dürften selbst Texte gestalten. Die Fähigkeit, Informationen gezielt zu filtern, soll anhand von Tageszeitungen oder Konsum-Medien erarbeitet werden. Karlheinz Kas sagte dafür seine Unterstützung zu und bot einen Besuch bei den 8. Klassen an.
Langer informierte, dass die Realschule selbst Herausgeber einer Schülerzeitung sei. „Einen Text schwarz auf weiß gedruckt zu sehen, ist oft besser verständlich als nur vor dem Computer zu sitzen“, so der Pädagoge. In der Tageszeitung sei für die meisten Buben der Sport wichtig, berichtete Kas. „Die Mädchen thematisch zu erreichen ist ungleich schwieriger“, ergänzte die Klassenleiterin der 8a, Katharina Liedl.
Bärbel Kofler bezieht ihre Lokalzeitung übrigens auch in Berlin. „Damit bleibe ich geerdet und verliere den Bezug zur Heimat nicht. Es ist schön nach Hause zu kommen und zu wissen, was sich alles getan hat“, sagte die gebürtige Freilassingerin.
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Bundesminister als Zeitungspate

Dr. Peter Ramsauer fordert Schüler zum Zeitunglesen auf: „Man muss wissen, was los ist, damit man sich einmischen kann“

Traunreut (hr). Einen prominenten Paten hat die Walter-Mohr-Realschule Traunreut für das Projekt „Zeitungspate“ Ihrer Lokalzeitung gewonnen. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer übernahm gestern in der Schule offiziell die Patenschaft. Dabei hielt der Bundesminister eine flammende Rede fürs Zeitunglesen: „In der Lokalzeitung bekommt man kompakt, übersichtlich und nach Wichtigkeit geordnet die wichtigsten Informationen. Man muss wissen, was los ist, damit man sich dann auch einmischen kann.“



Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (von links), Rektor Markus Hösl-Liebig und Heinz Alt, Geschäftsführer der Alois Erdl KG, bei der offiziellen Übergabe der Patenschaft mit Schülern der Walter-Mohr-Realschule Traunreut. Foto: hr



Er selbst habe als Schüler die Zeitung halb verzehrt und lese die Lokalzeitung auch heute noch täglich. Ramsauer hatte als erster Pate der Aktion Ihrer Lokalzeitung zugestimmt: „Ich habe sofort Ja gesagt, weil ich die Idee so toll finde.“ Er hoffe, dass auch die Traunreuter Realschüler damit verstärkt zum Lesen Ihrer Lokalzeitung angeregt werden.
In der Lese-Ecke im Kompass-Zimmer der Walter-Mohr-Realschule erklärte er den Schülern einer 10. Klasse auch gleich den Aufbau der Zeitung und bewies dabei, dass er auch gestern früh die Lokalzeitung schon gelesen hatte und den Inhalt genau kannte: „Im ersten Teil findet ihr alles, was in der großen Welt passiert ist. Wichtig ist aber auch der Lokalteil, weil dort findet man die Dinge aus der direkten Heimat.“
Auch als junger Mensch müsse man wissen, was in der Heimat los sei, und dann könne man sich auch einmischen: „Man darf die Dinge nicht anderen überlassen, sondern muss selbst anpacken. So bin ich auch Stadtrat geworden, und der weitere Weg ist ja bekannt“, versicherte der Bundesminister. Gegenüber dem Internet zeige die Zeitung auf, was wirklich wichtig ist: „Und das viel kompakter, übersichtlicher und nach Wichtigkeit geordnet.“ Zudem könne man die Zeitung jederzeit zur Hand nehmen und müsse nicht erst den Computer hochfahren.
Heinz Alt, Geschäftsführer der Alois Erdl KG, freute sich über Ramsauers flammendes Plädoyer für die Zeitungslektüre: „Das war fantastisch!“ Er unterstrich, dass die Lokalzeitung mehr Informationen biete, als das Internet: „Was in der Zeitung gezeigt wird, findet man so nicht im Netz.“ Zudem sei die Zeitung immer und überall verfügbar: „Ich hoffe, dass auch ihr jungen Leute das genießt.“ Alt bedankte sich beim prominenten Paten, aber auch bei Schulleiter Markus Hösl Liebig, dass sich die Schule an der Aktion beteiligt: „Wir konnten in unserem Verbreitungsgebiet alle Schulen gewinnen, die wir erreichen wollten. Vielleicht kommen sogar noch weitere dazu.“
Rektor Markus Hösl-Liebig zeigte sich begeistert vom Zeitungspaten-Projekt: „Ich bin ein großer Verfechter der Zeitung. Die Zeit, in der man sich bequem hinsetzt und Zeitung liest, ist nie eine verlorene Zeit.“ Man erfahre durch die Lektüre, was war, was ist und was kommt. Zudem biete die Zeitung im Gegensatz zum Internet eine fundierte Information: „Hinter den Berichten steht die ganze Redaktion für eine verlässliche Informationen. Man weiß bei der Zeitung, wo die Meldungen herkommen, im Internet ist das nicht der Fall. Die Zeitung ist ein Garant für echte und authentische Nachrichten.“
Da die Lese-Ecke im Raum für selbstbestimmtes Arbeiten der Schüler untergebracht sei, könnten die Schüler künftig in der Lokalzeitung auch recherchieren. Und sei es nur die Information, dass einer der Mitschüler beispielsweise im Handball was Tolles erreicht habe.
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Täglich Zeitung in die Schule

Schnaitseer Schüler freuen sich über ihre Lese-Ecke – Firma Scherer stiftet Tagblatt-Abo

Schnaitsee (kad). „Da habe ich nicht lange überlegen müssen“, sagt Georg Scherer. Als Juniorchef von „Scherer‘s tägliche Frische“ habe er sich sofort bereit erklärt, die Patenschaft für ein Zeitungsabonnement für die Volksschule Schnaitsee zu übernehmen. In einer neu eingerichteten Leseecke in der Aula können die Schüler jetzt täglich kostenlos im „Trostberger Tagblatt“ schmökern.



Nicht nur die Siebtklässler, wie hier im Bild, machen reichlich Gebrauch von der neuen Lese-Ecke in der Aula der Volksschule Schnaitsee. Beim Foto-Termin blätterten vor allem die Burschen schnell nach dem lokalen Sportteil. Inmitten der Schüler machten es sich auch (Mitte von links) Rektor Helmut Rehrl, Susanne Siewert vom Vertriebsmarketing des Trostberger Tagblatts, Redakteurin Katrin Detzel und Zeitungspate Georg Scherer jun. bequem. Foto: uk



„Das wird sehr gut angenommen. Und zwar wirklich als Lese-Ecke und nicht als Gaudi-Ecke“, hat Rektor Helmut Rehrl schon in den ersten Tagen nach Schuljahresbeginn beobachtet. Ein schöner Nebeneffekt: Auch Eltern, die kurz auf ihre Kinder warten müssen, würden es sich des öfteren auf den roten und blauen Sitzsäcken bequem machen und zur Tageszeitung greifen. Zeitungspate Georg Scherer bestärkte gestern bei der offiziellen Einweihung der Lese-Ecke die Schüler, das Angebot zu nutzen: „Auch bei uns in den Einstellungsgesprächen ist Allgemeinbildung wichtig. Wer Zeitung liest und Bescheid weiß, der hat die besseren Chancen. Also: setzt euch einfach her und lest“, forderte er auf.
Rektor Rehrl betonte, dass er auch in Zeiten des Internets die tägliche Zeitungslektüre als sehr wichtig einschätzt: „Vor allem der Lokalteil ist uns wichtig. Jeder sollte wissen, was in unserem Bereich so passiert.“ Er merke, dass die Schüler heutzutage weite Reisen ins Ausland machen, sich dabei aber kaum mehr in der eigenen Heimat auskennen: „Da ist es wichtig, die Region aus der Zeitung kennen zu lernen.“
Konrektorin Johanna Lexa lobte vor allem die im Trostberger Tagblatt regelmäßig erscheinende Kinderseite. Mediengebrauch und Gebrauchstexte seien ab der 5. Klasse immer wieder kehrender Bestandteil des Lehrplans. Seit Jahren beschäftige sie sich in ihren Klassen mit der Frage „Was steht in der Zeitung?“. Dabei setzte sie darauf, die Zeitung das ganze Jahr über in den Alltag zu integrieren und nicht nur punktuell einige Wochen den Fokus im Unterricht darauf zu legen. Dies werde jedoch immer schwieriger, da sich immer mehr Familien keine Tageszeitung mehr leisten können. Dem sei jetzt Abhilfe geschaffen. So wie in Schnaitsee werden derzeit in vielen Schulen im Verbreitungsgebiet Ihrer Lokalzeitung in Kooperation mit den Paten Lese-Ecken eingerichtet.
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"Lesen ist die Schlüsselkompetenz für alles"

Rektor der Dr. Leo-Mol-Schule Tacherting appelliert an Schüler – Johann Ostermaier von Autowelt Tacherting Pate für die neue Lese-Ecke

Tacherting (hm). Nun haben auch die Schülerinnen und Schüler der Dr. Leo-Mol-Schule in Tacherting ihre Lese-Ecke bekommen. Johann Ostermaier, Geschäftsführer des ortsansässigen Autohauses Autowelt Tacherting, hat sich bereit erklärt, hierfür die Patenschaft zu übernehmen. Für ihn besonders wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler wissen und mitbekommen, was in ihrer Gemeinde alles passiert.



Die Lese-Ecke in der Tachertinger Hauptschule macht Spaß, wie man sieht. Hinten von links: 8a-Klassenlehrer Christian Miedl, Zeitungspate Johann Ostermaier von der Autowelt Tacherting, Konrektor Rüdiger Braun und Rektor Rudolf Ringel mit drei wissbegierigen Schülerinnen und Schülern. Foto: hm



Rektor Rudolf Ringel, Konrektor Rüdiger Braun sowie Redaktionsleiter Karlheinz Kas und Susanne Siewert vom Vertriebsmarketing Trostberger Tagblatt / Traunreuter Anzeiger bedankten sich besonders bei Johann Ostermaier, der dazu noch 2. Bürgermeister der Gemeinde ist, für sein Engagement als Pate. Ostermaier: „Nur wer weiß, was im Ort und der Region vor sich geht, kann mitreden und sich einmischen. Hier steht vordergründig auch, mündige Bürger zu erziehen, sie neugierig zu machen, damit sie später im kommunalen Bereich Aufgaben übernehmen und sich engagieren wollen.“
In der Tachertinger Hauptschule werden derzeit 284 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Bei der Einweihung der Lese-Ecke durfte die Klasse 8a von Lehrer Christian Miedl dabei sein.
„Lesen ist die Schlüsselkompetenz für alles“, sagte Rektor Ringel. Und: „Alle weiteren Lehrstoffe erschließen sich aus dem Lesen. Wer hier Schwierigkeiten hat, der wird auch nie gut in Mathematik oder den anderen Sachfächern sein. Die Förderung leseschwacher Schülerinnen und Schüler hat bei uns deshalb Vorrang.“ Aus diesem Grund sei die Lese-Ecke als neue Quelle der Informationsbeschaffung sehr gut, bemerkte Rektor Ringel, es werde aber nicht immer leicht sein, die Jugendlichen für das Lesen zu begeistern.
Trotzdem haben die Kinder das Medium Trostberger Tagblatt, das nun täglich in der schön gestalteten Lese-Ecke ausliegt, gut angenommen. Auch hier in Tacherting haben die Sportseiten den Vorrang vor den lokalen Berichten. Auffallend: In der Klasse spielen mehr Mädchen als Buben Fußball. Drei Fußballerinnen in einer Klasse, das entzückte auch den fußballbegeisterten Redaktionsleiter Karlheinz Kas, der die Klasse aufklärte, warum man als Zeitungsverlag verstärkt in die Schule gehe. „Wir möchten, dass ihr eure Köpfe nicht nur in die PC`s reinhängt, sondern auch darüber Bescheid wisst, was in eurer Region los ist“, sagte der Zeitungsexperte und erklärte den Jugendlichen den Aufbau der Lokalzeitung. „Nur hier werden die regionalen Themen aufgearbeitet. Hier könnt ihr beispielsweise nachlesen, was in den Gemeinderatssitzungen beschlossen wurde und euch darüber eine eigene Meinung bilden.“ Um einer Lokalzeitung gerecht zu werden, stünden auf der Titelseite natürlich regionale Nachrichten, wie „heute das Jahrhundertprojekt, der Tunnelbau in Traunstein“. „Wir berichten aber auch über menschliche Schicksale und greifen dabei Themen auf, die Menschen bewegen“, sagte Karlheinz Kas. „Wir verstehen uns aber auch als Anwalt der Region und berichten genauso über unbequeme Dinge, die einigen Leuten nicht passen“, so der Redaktionsleiter abschließend.
Das Thema Zeitung gehört in den 8. Klassen auch zum Lehrinhalt. Dazu teilte der Redaktionsleiter mit, er würde, wenn gewünscht, gerne in die Schule kommen und darüber referieren. Dieses Angebot nahm Klassenlehrer Miedl nur allzu gerne an.
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