Baumgartner dankte allen Mitgliedern, die sich im Verein aktiv einbringen, vor allem aber Edeltraud und Manfred Winklhofer für die Verpflegung im Schießlokal. Die Schützengesellschaft hat aktuell 141 Mitglieder, davon sind 89 aktiv gemeldet, 52 passiv.
Sportleiter Stefan Schwankner informierte über die sportlichen Ereignisse im Jahr 2011: Bei den Gaumeisterschaften gab es zehn Starts in vier Disziplinen. Drei ZimmerstutzenSchützen traten bei den Bezirksmeisterschaften an und zwei Schützen qualifizierten sich zu den Bayerischen Meisterschaften.
Schriftführerin Monika Auer berichtete über Aktivitäten und Festlichkeiten, an denen sich der Verein beteiligt hatte. Schatzmeisterin Gabi Schwarz erklärte, zu dem am Jahresende positiven Kassenstand hätten wie immer die Küchenkasse und die gute Beteiligung beim Kirchweihschießen beigetragen. Es bestehen noch restliche Darlehen der Mitglieder zum Kauf des Schützenheimes in Höhe von 5600 Euro sowie Verbindlichkeiten bei der Bank. Die Darlehen der Mitglieder können aufgrund des guten Kassenstandes nun komplett zurück gezahlt werden.
Auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften standen auf der Tagesordnung. Für 25 Jahre im Verein erhielt Waltraud Weidenthaler eine Auszeichnung. Ihr Ehemann Sepp ist schon doppelt so lang dabei – er wurde für 50 Jahre geehrt. Bernhard Daxenberger hält den Schützen 40 Jahre und Thea Osenstätter seit 25 Jahre die Treue. Beide waren jedoch nicht persönlich zur Ehrung anwesend.
Für das Kirchweihschießen, das im Grunde für die Bevölkerung und nicht in erster Linie für aktive Schützen ausgetragen wird, gibt es kleinere Veränderungen. Ab heuer kann jeder aktive Schütze nur noch einmal an den Start; er muss sich also für eine Mannschaft entscheiden. Nach einer Diskussion wurde beschlossen, dass ab heuer grundsätzlich aufgelegt geschossen wird und zwar ohne Schießbekleidung – das gilt vor allem auch für aktive Schützen.
Auch über das Vorschießen wurde diskutiert. Bei der Jahreshauptversammlung 1986 war beschlossen worden, dass ein Schütze nicht für den nächsten Schießabend vorschießen kann. Auch das Werten von Rundenwettkampf-Ergebnissen für den nächsten Schießabend wurde damals ausgeschlossen (Ausnahme: Auswärts-RWK am Tag des Schießabends). Entgegen dieses Beschlusses, der offiziell nie aufgehoben wurde, praktizieren einige Schützen das Vorschießen hin und wieder. Davon profitieren alle Schützen, die Zugang zum Schießlokal haben. Im Sinne der Chancengleichheit gilt jetzt: Das Vorschießen ist grundsätzlich erlaubt, aber nur am unmittelbar vorherigen Schießabend. Das Ergebnis vom Rundenwettkampf, der an einem Wochentag geschossen wurde, kann nicht für den kommenden Schießabend herangezogen werden. Sollte ein Rundenwettkampf an einem Schießabend (Freitag) angesetzt sein, kann das Ergebnis entgegen der sonstigen Regelung für den Vereinsabend herangezogen werden.
Eigentlich wäre für heuer wieder der alle zwei Jahre stattfindende Schützenausflug angestanden. Da diese Schießsaison bereits ziemlich fortgeschritten ist, soll der Ausflug um ein Jahr verschoben werden. Bis zur Jahreshauptversammlung im Januar 2013 sollte ein Termin ins Auge gefasst sein. Im Sommer sollen wieder regelmäßige Stammtische stattfinden.
Diskutiert wurde auch, ob der Vortelpreis in Form von Münzen statt bar ausbezahlt wird. Einige Mitglieder sprachen sich jedoch dafür aus, die Barauszahlung des Vortelpreises beizubehalten. An Reparaturen und Verschönerungsarbeiten stehen heuer die Blechverkleidung an der südlichen Fassade und der Einbau eines Raumthermostates an. Die vorderen Wände in den beiden Schießständen sollen gespachtelt und gestrichen werden. Über kurz oder lang ist die Anschaffung einer neuen Teilermaschine notwendig.
Folgende Termine stehen an: Heute und morgen ist Zimmerstutzen-Gauschießen in Obing, am 25. Februar Gaudamenpokalschießen in Harpfing und tags darauf Preisverteilung, am 2. März wird die Schützenscheibe zum 30. Geburtstag von Stefan Schwankner ausgeschossen, am 26. März ist Jahreshauptversammlung des Alzgaus Trostberg in Peterskirchen, am 30. März Endschießen, am 31. März Jahresabschlussessen mit Preisverteilung, am 5. Mai Gauschützenwallfahrt von St. Georgen nach Irsing, am 5. Oktober Anfangschießen für die Saison 2012/2013 und vom 19. bis 21. Oktober ist 10. Altenmarkter Kirchweihschießen. Im Anschluss fand die Proklamation der Schützenkönige statt (wie bereits berichtet).
Zimmerstutzen-Schützen ziehen Bilanz
Altenmarkt. Schützenmeister Stefan Baumgartner berichtete in der Jahreshauptversammlung der Zimmerstutzen-Schützen über ein „normales“ Schießjahr. Er ehrte vier Mitglieder für ihre Treue zum Verein. Außerdem galt es, einige Regelungen von Neuem auszudiskutieren.
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Coco als Orakel
Beagle "Coco", das Fußball-Orakel Ihrer Lokalzeitung
Der Redaktions-Beagle hat vor dem DFB-Pokalfinale das falsche, vor dem Champions-League-Endspiel das richtige Leckerli angesteuert.
Zwei Endspiele des FC Bayern und die Europameisterschaft: In solchen Fußball-Großkampftagen hat auch Ihre Lokalzeitung ein tierisches Orakel an den Start gebracht. Redaktionshund „Coco“. Der Beagle unserer Lokalredakteurin Lucia Hargaßer hat den Ausgang des DFB-Pokalfinales zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund vorhergesagt, oder besser gesagt vorhergefressen. Das Ganze übrigens hochoffiziell unter Aufsicht des Trostberger Notars Georg Mehler und moderiert von Sportredakteur und Franz-Beckenbauer-Imitator Christian Settele. Dabei lag er daneben, denn er steuerte den FC-Bayern-Napf an, und Schweinsteiger & Co. haben ja bekanntlich gegen Dortmund 2:5 verloren.
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Richtig lag das "Cocorakel" dafür im Champions-League-Finale - natürlich sehr zum Leidwesen der Bayern-Fans. "Coco" entschied sich für den Knochen in der blauen Chelsea-Schuhschachtel. Damit hat er sich als Wahrsager für die Europameisterschaft empfohlen. Gut möglich also, dass seine hellseherischen Fähigkeiten wieder gefragt sind im Juni.
Hier geht's zu den im Trostberger Tagblatt und Traunreuter Anzeiger erschienenen Berichten über die beiden "Cocorakel-Befragungen: Dortmund - Bayern, Bayern - Chelsea.
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