Suche nach Doppelmörder geht weiter

Die Suche nach dem mutmaßlichen Doppelmörder von Rosenheim geht weiter: Gestern nahm die Polizei unter anderem die Schrebergärten in der Pürstlingstraße in Rosenheim ins Visier (Foto). Auch in der Ortschaft Au bei Bad Aibling wurde – nach einem Hinweis aus der Bevölkerung – mit Hochdruck nach dem dringend tatverdächtigen Franz Müller gesucht. Die Einsatzkräfte konzentrieren sich vor allem auf leerstehende Scheunen und andere Verstecke. Der 48-Jährige (kleines Foto) wird dringend verdächtigt, seine Ex-Frau erschlagen und den gemeinsamen dreijährigen Sohn in deren Wohnhaus in der Hochgernstraße erhängt zu haben. Die Ermittler schließen nicht aus, dass Franz Müller Selbstmord begangen hat. Unterdessen hat der Fernsehsender RTL gestern über die erste Familie des mutmaßlichen Doppelmörders berichtet. Demnach fürchten Mutter und Tochter um ihr Leben und müssen sich – unter Polizeischutz – in anonymen Hotelzimmern verstecken. „Er hat mir gesagt, er wird nie aufhören mich zu suchen. Er wird mich finden und mich töten. Jetzt ist ihm alles egal“, sagte Müllers erste Frau im Interview über ihren gewalttätigen Ex-Mann. „Er hasst meine Mutter“, fügte Müllers Tochter Blanche hinzu. Die beiden Frauen berichten von einem Martyrium aus der Zeit mit dem 48-Jährigen: „Er hat mich vor den Augen meiner Tochter vergewaltigt. Er hat mich mit einer Flasche geschlagen und versucht, mich vor den Augen der Kinder umzubringen“, so C. Müller zu RTL. Beide Frauen warten sehnsüchtig auf die Nachricht, dass Franz Müller endlich gefasst wird. Doch bislang lief jeden heiße Spur in Leere. Foto: fib
Artikel vom 08.09.10
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