Kerstin Mairhofer, Mutter eines sechsjährigen Mädchens mit mehrfacher Behinderung, veranstaltete Ende September einen Flohmarkt mit Kaffee- und Kuchenverkauf in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft und hatte damit großen Erfolg. Dank der Mitarbeit zahlreicher Helfer und vieler gespendeter Flohmarktartikel kam ein Erlös in Höhe von 1250 Euro zusammen. 1000 Euro spendete die Familie nun der Stiftung Lebenshilfe und 150 Euro der konduktiven Tagesstätte in Teising.
„Unsere mehrfach behinderte Tochter Marlene (Rett-Syndrom) besuchte vier Jahre die konduktive Frühförderung in Rosenheim. Seit September dieses Jahres ist sie in der konduktiven Tagesstätte in Teising“, so Kerstin Mairhofer. Marlene konnte ihre Beweglichkeit beibehalten beziehungsweise verbessern, da in der Frühförderung sehr intensiv und liebevoll auf ihre Einschränkungen eingegangen wurde. Die Mutter weiter: „Wir sind überzeugt, dass sie auch geistig durch Petö sehr große Fortschritte gemacht hat. Ihre Aufmerksamkeit und Teilhabe am Leben, obwohl sie nie sprechen gelernt hat, ist großartig. Mit viel Freude besucht Marlene den Kindergarten in Teising.“
Die konduktive Förderung ist eine Therapieform für Menschen mit Bewegungs- und Entwicklungsverzögerungen, die Therapie und Pädagogik als Einheit betrachtet. Der Leitgedanke des ungarischen Arztes Andras Petö war, dass es sich bei den Bewegungsstörungen nicht um eine Krankheit sondern um eine Lernstörung handelt, die neben der Motorik die gesamte Persönlichkeitsentwicklung beeinträchtigt. Das Ziel ist, eine den Entwicklungsmöglichkeiten angemessene größtmögliche Selbständigkeit zu erreichen.
Im Landkreis Traunstein gibt es kein konduktives Angebot für Kinder und es gibt sogar in ganz Bayern kein Angebot für Jugendliche und Erwachsene, die bereits nach Petö gefördert werden. Die Lebenshilfe will laut Vorsitzendem Peter Bantlin nach Möglichkeit ein solches Angebot in naher Zukunft aufbauen. Für alle, die sich für die konduktive Tagesstätte in Teising interessieren, gibt es am kommenden Samstag bei einem großen Fest zum fünfjährigen Bestehen Gelegenheit zum Kennenlernen.
Spende für Lebenshilfe
Traunreut/Altenmarkt (mix). Insgesamt 1250 Euro Erlös aus einem Siedlungsflohmarkt in Altenmarkt/Dorfen übergab Kerstin Mairhofer als Spende an die Stiftung Lebenshilfe Hans-Georg Lohr und die Konduktive Tagesstätte Teising.
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Coco als Orakel
Beagle "Coco", das Fußball-Orakel Ihrer Lokalzeitung
Der Redaktions-Beagle hat vor dem DFB-Pokalfinale das falsche, vor dem Champions-League-Endspiel das richtige Leckerli angesteuert.
Zwei Endspiele des FC Bayern und die Europameisterschaft: In solchen Fußball-Großkampftagen hat auch Ihre Lokalzeitung ein tierisches Orakel an den Start gebracht. Redaktionshund „Coco“. Der Beagle unserer Lokalredakteurin Lucia Hargaßer hat den Ausgang des DFB-Pokalfinales zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund vorhergesagt, oder besser gesagt vorhergefressen. Das Ganze übrigens hochoffiziell unter Aufsicht des Trostberger Notars Georg Mehler und moderiert von Sportredakteur und Franz-Beckenbauer-Imitator Christian Settele. Dabei lag er daneben, denn er steuerte den FC-Bayern-Napf an, und Schweinsteiger & Co. haben ja bekanntlich gegen Dortmund 2:5 verloren.
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Richtig lag das "Cocorakel" dafür im Champions-League-Finale - natürlich sehr zum Leidwesen der Bayern-Fans. "Coco" entschied sich für den Knochen in der blauen Chelsea-Schuhschachtel. Damit hat er sich als Wahrsager für die Europameisterschaft empfohlen. Gut möglich also, dass seine hellseherischen Fähigkeiten wieder gefragt sind im Juni.
Hier geht's zu den im Trostberger Tagblatt und Traunreuter Anzeiger erschienenen Berichten über die beiden "Cocorakel-Befragungen: Dortmund - Bayern, Bayern - Chelsea.
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