Moni ist die neue Miss

Von Simone Kainhuber
Trostberg/Südostbayern. Die neue Miss Chiemgau und Chiemgauer Bierkönigin steht fest: Bei der spannenden Wahl am Samstag im Trostberger Festzelt entschied sich die Jury für Moni Kaiser aus Engelsberg. Die 19-Jährige, die im Vorfeld noch nicht als Top-Favoritin gehandelt wurde, setzte sich mit ihrer natürlichen Ausstrahlung, einem bezaubernden Lächeln und ihrer rhetorischen Stärke gegen ihre neun Konkurrentinnen durch und darf sich nun auf ein Jahr voller aufregender Aufgaben als Miss Chiemgau und Chiemgauer Bierkönigin freuen.
Ein strahlend schönes Siegerlächeln: Moni Kaiser (19) aus Engelsberg wurde am Samstag im Trostberger Festzelt zur Miss Chiemgau 2011 gewählt. Foto: Michael Buchholz
Bereits zum dritten Mal fand die Wahl statt. Nachdem die ersten beiden Siegerinnen Ramona Breucker und Susanne Hausschmid im Felsenkeller in Stein a. d. Traun gekürt worden waren, fand die Veranstaltung nun erstmals im Festzelt des Trostberger Volksfestes statt. Auch in der Jury sah man in diesem Jahr neue Gesichter. Neben einem bereits erfahrenen Jury-Mitglied, dem Model Christina Weber von Talents Models München, saßen dieses Mal auch Trostbergs Bürgermeister Karl Schleid, Maria Perreiter als Vertreterin des Chiemgau Tourismus, Reinhold Steinberger von der Schlossbrauerei Stein und Thomas Grabmüller, Redakteur Ihrer Lokalzeitung.

Die Jury achtete bei den zehn Kandidatinnen nicht nur auf das Aussehen, sondern auch auf die Natürlichkeit, die Ausstrahlung und die Fähigkeit, sich auszudrücken. Das genau richtige Maß all dieser Kriterien brachte schließlich die mit einer Körpergröße von 1,64 Meter kleinste Kandidatin mit: Moni Kaiser, die sich für die Wahl anmeldete, nachdem sie in der Lokalzeitung davon gelesen hatte. Die 19-jährige Engelsbergerinsetzte sich – für manche überraschend – gegen ihre neun ebenfalls sehr starken Mitbewerberinnen durch und konnte es kaum glauben, als Moderator Matthias Matuschik Maureen Melcher als Drittplatzierte und Martina Koller als Vize-MissChiemgau verkündete und nur noch sie als Gewinnerin in Frage kam. „Ich bin total überrascht und habe gar nicht damit gerechnet. Und jetzt bin ich einfach nur glücklich“, meinte die frisch gebackene Miss Chiemgau 2011 noch völlig überwältigt nach der Wahl. In der letzten Woche sei sie noch sehr aufgeregt gewesen, aber als es dann endlich losging, habe sie sich auf den Abend gefreut. „Ich hatte einfach nurSpaß.“ Genau das sahen ihr die Juroren auch an. Obwohl diese zu Beginn noch andere Favoritinnen hatten, konnte die Engelsbergerin sie durch ihre Lockerheit im Gespräch mit Matthias Matuschik und ihr natürliches Auftreten überzeugen.

Und dabei waren es gerade die Fragen des „berüchtigten“ Bayern-3-Moderators, vor denen sich die 19-Jährige am meisten gefürchtet hatte. Schließlich nimmt dieser auch in seiner Radio-Show gerne mal seine Hörer aufs Korn und ist für seine freche Ausdrucksweise bekannt. „Ich wusste ja nicht, was mich erwartet und hatte Angst, dass er mich in die Pfanne haut. Aber das hat ja dann gepasst“, so die fußballbegeisterte Engelsbergerin, die im ersten Interview mit Matuschik fröhlich über ihre Pläne, Grundschullehrerin zu werden, plauderte.

Nachdem sie in die zweite Runde eingezogen und unter den letzten fünf Mädchen war, zeigte sie sich überrascht: „Es sind doch so viele hübsche Mädels dabei“, meinte die sympathische Kandidatin. Gleich anschließend sollte sie ein Kurzreferat über den Chiemgau halten. Sie sprach sich dafür aus, dass auch der nördliche Chiemgau berücksichtigt werden müsse, womit sie wohl endgültig das Wohlwollen der Jury erlangte. „Die Entscheidung war sehr eng“, erklärte Jury-Mitglied Maria Perreiter nach der Wahl. „Doch letztendlich fiel die Wahl auf Moni, weil sie unheimlich natürlich und rhetorisch sehr stark ist. Sie ist eine tolle Repräsentantin für den Chiemgau.“

Nach der Wahl wurde Moni Kaiser erst einmal von Glückwünschen überhäuft, allen voran von Engelsbergs Bürgermeister Martin Lackner, gefolgt von ihrer Familie und ihrem Freund. Noch überwältigt von all den Eindrücken meinte sie: „Ich freue mich so, dass ich den Chiemgau repräsentieren darf und hoffe, dass ich meine Aufgabe gut mache!“
Artikel vom 06.09.10
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