„Es sind gewaltige Summen, die wir da bewegen“, sagte Prostmeier. Und die Mitglieder des Kreistages zeigten sich beeindruckt von dem Ausmaß der geplanten Maßnahmen. So sehr, dass im Kreistag Rufe laut wurden, die guten Nachrichten besser unters Volk zu bringen. Ansonsten zeigten sich die Kreistagsmitglieder sehr zufrieden vom Ausmaß der Umbauten, die entweder bereits gelaufen sind oder größtenteils im kommenden Jahr stattfinden.
So habe, erklärte Prostmeier in der Sitzung, etwa die Akutgeriatrie in Burghausen schon ihren Betrieb aufgenommen, seit Juli laufe die Rheumatologie. Mit diesem Bereich „wurde eine Versorgungslücke in der Region geschlossen“, freute sich Prostmeier.
Die bedeutendste Investition in Burghausen nannte der Kliniken-Vorstand die Sanierung des Operationssaales und der Intensivstation, die etwa 3,2 Millionen Euro kostete. Eine Million Euro kosten in etwa die Geräte wie Computertomografie oder die Magnetresonanztomografie. Weitere Kosten verursachen die Radiologie, der Umbau der Akutgeriatrie und die Deckensanierung. Auf 5,2 Millionen Euro bezifferte Prostmeier die Ausgaben in Burghausen, die schon Ende des Jahres abgeschlossen sein sollen. Benötigt werde in Burghausen zwar noch ein Bürogebäude. Jedoch sei man derzeit auf der Suche nach einer internen Lösung.
Deutlich umfangreicher sind die Maßnahmen, die im Haus in Altötting vorgesehen sind. Etwa 24 Millionen Euro sollen da verbaut werden. Davon sollen in das Krankenhausbauprogramm 4,8 Millionen Euro fließen. Den weitaus größten Anteil wenden die Kreiskliniken aber für den Bau des Dienstleistungs- und Facharztzentrums auf. Auf etwa 18 Millionen Euro bezifferte Vorstand Prostmeier da die geplanten Ausgaben. Die Hälfte der Kosten sollen über die Jahre wieder über Mieteinnahmen hereinkommen, rechnete der Vorstand vor. Dabei sei die Nachfrage nach den Räumlichkeiten groß. Der größte Teil der Praxen oder Büros sei bereits vermietet. Einziehen wollten Praxen, eine psychiatrische Tagesklinik und auch das Gesundheitsamt werde in die neuen Räumlichkeiten umziehen.
Die Klinik in Altötting hat im kommenden Jahr eine besonders umfangreiche Baustelle zu meistern. Denn neben den geplanten Bauten soll auch die Notaufnahme modernisiert und umgebaut werden. Und das neben dem üblichen Krankenhausalltag. Deshalb wird der Trakt in einen Container, der nahe der Strahlentherapie aufgestellt werden soll, umziehen. Dies habe auch veränderte Anfahrtsrouten für die Rettungsdienste zur Folge.
Kreiskliniken investieren 29 Millionen
Altötting (wt). Die Kreiskliniken Altötting-Burghausen wollen im kommenden Jahr 29 Millionen Euro investieren. Kliniken-Vorstand Michael Prostmeier stellte in der Sitzung des Kreistages die Maßnahmen vor. In Burghausen sind Ausgaben in Höhe von 5,2 Millionen Euro vorgesehen oder schon getätigt. In Altötting summieren sich die Maßnahmen auf 24 Millionen Euro. Die Investitionen tragen die Kreiskliniken.
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Coco als Orakel
Beagle "Coco", das Fußball-Orakel Ihrer Lokalzeitung
Der Redaktions-Beagle hat vor dem DFB-Pokalfinale das falsche, vor dem Champions-League-Endspiel das richtige Leckerli angesteuert.
Zwei Endspiele des FC Bayern und die Europameisterschaft: In solchen Fußball-Großkampftagen hat auch Ihre Lokalzeitung ein tierisches Orakel an den Start gebracht. Redaktionshund „Coco“. Der Beagle unserer Lokalredakteurin Lucia Hargaßer hat den Ausgang des DFB-Pokalfinales zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund vorhergesagt, oder besser gesagt vorhergefressen. Das Ganze übrigens hochoffiziell unter Aufsicht des Trostberger Notars Georg Mehler und moderiert von Sportredakteur und Franz-Beckenbauer-Imitator Christian Settele. Dabei lag er daneben, denn er steuerte den FC-Bayern-Napf an, und Schweinsteiger & Co. haben ja bekanntlich gegen Dortmund 2:5 verloren.
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Richtig lag das "Cocorakel" dafür im Champions-League-Finale - natürlich sehr zum Leidwesen der Bayern-Fans. "Coco" entschied sich für den Knochen in der blauen Chelsea-Schuhschachtel. Damit hat er sich als Wahrsager für die Europameisterschaft empfohlen. Gut möglich also, dass seine hellseherischen Fähigkeiten wieder gefragt sind im Juni.
Hier geht's zu den im Trostberger Tagblatt und Traunreuter Anzeiger erschienenen Berichten über die beiden "Cocorakel-Befragungen: Dortmund - Bayern, Bayern - Chelsea.
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