Derzeit stecken die Darsteller der Theatergruppe mitten in der Probenarbeit und bereiten sich intensiv auf die Aufführungen vor. Die Geschichte behandelt neben den Tücken der Kommunalpolitik auch die Sorgen eines jungen Paares, das aufgrund der Streitereien der Väter seine Hochzeit in Gefahr sieht.
Denn nach dem jüngsten Stadtratsbeschluss im Heimatort des Hochzeitspaares Vroni und Robert wird die geplante Holzbrücke, die das Neubaugebiet mit dem Dorfkern auf kürzestem Weg verbinden sollte, aus billigem Tropenholz gebaut. Vronis Vater, ein engagierter Umweltschützer, schreibt empört einen Leserbrief und fordert, dass mit heimischem Holz gebaut werden soll.
Roberts Vater, der wichtigste Mann im Gemeinderat, hat für solche Einmischungen kein Verständnis und der Leserbrief ärgert ihn besonders. Also setzt er bei der nächsten Sitzung des Stadtrates durch: wenn schon keine Brücke aus Tropenholz gebaut werden darf, dann gibt es eben gar keine. Für Vroni ist das ein Schock, denn sie hatte die Brücke fest für die Hochzeit eingeplant. Für sie sollte es die Brücke in den siebten Himmel werden. Als ihr dann auch noch der Vater die Hochzeit verbietet, weil er mit so einem Menschen wie Roberts Vater nicht verwandt sein will, bricht für Vroni eine Welt zusammen. Aber die Brautleute lassen sich ganz was Raffiniertes einfallen, um die beiden Väter zur Vernunft zu bringen.
Die Darsteller in dem Stück sind: Alexander Gruber als Installateurmeister und engagierter Umweltschützer Anselm Bockerer, Andrea Hartl spielt seine Frau Gisela, Stephanie Danner ist ihre Tochter Vroni und Andrea Kötzinger die Nichte der Bockerers. Marcus Pfeiffer spielt den Auszubildenden Benno. Markus Gruber ist der Malermeister und Stadtrat Urban Lausmann, Waltraud Wallner seine Frau Agnes und Sepp Siglreithmayr deren Sohn Robert, der Hochzeiter von Vroni.
Die Regie für das diesjährige Frühjahrstheater führt Gerhard Freutsmiedl, als Souffleuse agiert Bettina Freutsmiedl und für die Maske zeichnet Gundi Thaler verantwortlich.
Das Stück, das viel Spaß und auch jede Menge Anspielungen auf regionale Ähnlichkeiten verspricht, hat am Samstag, 21. März, um 20 Uhr Premiere. Eine Nachmittagsvorstellung gibt es am Sonntag, 22. März, um 16 Uhr. Weitere Aufführungen am 27. und 28. März sowie am 3. und 4. April jeweils um 20 Uhr im Saal des Gasthauses Namberger. Karten gibt es bei Alex Gruber, Tel. 08669/2179.
Kommunalpolitik kontra Eheglück
Hörpolding (mix). Die Theatergruppe des Burschenvereins Hörpolding bringt ab 21. März das Lustspiel „Politik und Eheglück“ von Walter G. Pfaus zur Aufführung. An sechs Terminen besteht Gelegenheit, das humorvolle Stück mit vielen Anspielungen auf die Kommunalpolitik zu sehen.
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Coco als Orakel
Beagle "Coco", das Fußball-Orakel Ihrer Lokalzeitung
Der Redaktions-Beagle hat vor dem DFB-Pokalfinale das falsche, vor dem Champions-League-Endspiel das richtige Leckerli angesteuert.
Zwei Endspiele des FC Bayern und die Europameisterschaft: In solchen Fußball-Großkampftagen hat auch Ihre Lokalzeitung ein tierisches Orakel an den Start gebracht. Redaktionshund „Coco“. Der Beagle unserer Lokalredakteurin Lucia Hargaßer hat den Ausgang des DFB-Pokalfinales zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund vorhergesagt, oder besser gesagt vorhergefressen. Das Ganze übrigens hochoffiziell unter Aufsicht des Trostberger Notars Georg Mehler und moderiert von Sportredakteur und Franz-Beckenbauer-Imitator Christian Settele. Dabei lag er daneben, denn er steuerte den FC-Bayern-Napf an, und Schweinsteiger & Co. haben ja bekanntlich gegen Dortmund 2:5 verloren.
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Richtig lag das "Cocorakel" dafür im Champions-League-Finale - natürlich sehr zum Leidwesen der Bayern-Fans. "Coco" entschied sich für den Knochen in der blauen Chelsea-Schuhschachtel. Damit hat er sich als Wahrsager für die Europameisterschaft empfohlen. Gut möglich also, dass seine hellseherischen Fähigkeiten wieder gefragt sind im Juni.
Hier geht's zu den im Trostberger Tagblatt und Traunreuter Anzeiger erschienenen Berichten über die beiden "Cocorakel-Befragungen: Dortmund - Bayern, Bayern - Chelsea.
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