Fest mit Gstanzln eröffnet

Engelsberg (gg). Nun hat das seit langem vorbereitete Feuerwehrfest in Engelsberg begonnen. Am Donnerstag fand im festlich geschmückten Zelt der Auftakt statt. Zum G’stanzlsingen hatte die Feuerwehr, die am Sonntag ihr 135-jähriges Bestehen feiert, eingeladen. Die beiden Profis Renate Maier, eine echte Niederbayerin, und der Holledauer Gstanzlsänger „Erdäpfelkraut“, taten ihr Bestes, um die 650 Gäste aus nah und fern zu unterhalten. Zur musikalischen Unterhaltung der Besucher ließen die Engelsberger Andreasbläser ihre Instrumente erklingen.
Mit den beiden gab’s viel zu lachen: die Gstanzlsänger Renate Maier und Erdäpfelkraut. Sie derbleckten sich gegenseitig und ließen auch die Lokalprominenz nicht ungeschoren. Fotos: gg
Nach der Begrüßung durch Festleiter Hans Hell lobte Bürgermeister Martin Lackner – der als Schirmherr angesichts der Wetterprognosen eine schwere Aufgabe vor sich hat – das Engagement der Helfer und der Vereine, die wie immer zusammen geholfen haben und damit dieses Fest ermöglichen. „In ganz Bayern können wir uns mit diesem tollen Festzelt sehen lassen“, so Lackner.

Lustig waren die bayerischen Gstanzln von Renate Maier, die sich ob ihrer Leibesfülle immer wieder über sich selbst lustig machte und auch vom Erdäpfelkraut häufig auf ihr Gewicht und ihre Figur angesprochen wurde. Höhepunkt aber war das Derblecken zum Finale der beiden Gstanzlsänger, als sich dann die starken Buam vom Patenverein der Feuerwehr Garching nicht lumpen ließen und Renate Maier von der Bühne zur Pilsbar schleppten.

Sie drei, also die beiden Garchinger und Renate Maier, wären wohl allein schuldig an der Hungersnot in Afrika, so die Niederbayerin. Auch zwei „Kloane“ der Engelsberger Wehr versuchten sich als „Kraftprotze“; auch ihnen gelang es, die „Maierin“ von der Bühne zur Bar zu tragen. „Auch wenn sie den restlichen Monat jetzt krankgeschrieben sind“, mutmaßte Renate Maier. Sowohl dem Erdäpfelkraut als auch der Renate Maier fiel zur Engelsberger Prominenz einiges ein, sie hatten sowohl beim Gstanzlsingen, als auch bei den Witzen und Liedern immer die Lacher auf ihrer Seite.

Zum Schluss dauerte es dann doch etwas lang, weil es doch ein Donnerstagabend war und die meisten Besucher anderntags zur Arbeit mussten. Aber Schlag 12 wussten dann alle, warum es sich so lange hinzog: Engelsbergs Bürgermeister Martin Lackner hatte Geburtstag, er wurde 41. Da wurde ihm natürlich ein Ständchen gesungen und auch eine Lokalrunde „aufgedrückt“.
Artikel vom 23.07.11
Weiterempfehlen Drucken