Ein kleiner Lichtblick

Trostberg (luh). Für einen Lichtblick an Weihnachten hat sich eine Bürgerin bei der Stadt Trostberg bedankt. Die Mutter ist eine der Alleinerziehenden, die eine Zuwendung aus dem Sozialfonds der Stadt erhalten hat. „Meine Tochter konnte sich freuen, und ich hatte ein paar Sorgen weniger“, schrieb die Frau.
Bürgermeister Karl Schleid verlas den Brief in der öffentlichen Stadtratssitzung. Die Mutter hatte sich sehr über die Zuwendung gefreut, mit der sie ihrer Tochter ein Weihnachtsgeschenk habe kaufen können. „Es ist schön, dafür eine Rückmeldung zu bekommen“, sagte der Rathauschef. Schon seit Jahren lässt die Stadt an Weihnachten Alleinerziehenden, die Sozialhilfe empfangen, und bedürftigen älteren Bürgern einen Geldbetrag aus dem Sozialfonds zukommen. Über diese Zuwendung wird in nicht-öffentlicher Sitzung abgestimmt. Insgesamt 10 980 Euro sind im Dezember 2011 ausgeschüttet worden.

Die Stadträte freuten sich über die Dankesworte der Frau. „Der Brief zeigt, dass das Geld gut angelegt ist“, kommentierte Schleid.

Der Sozialfonds der Stadt Trostberg ist eine Einrichtung für Menschen in Notlagen. Die Mittelvergabe erfolgt ohne großen bürokratischen Antrag. Neben dem Weihnachtsgeld werden Soforthilfen, Überbrückungsgelder, Beihilfen zur Beschaffung notwendiger Hausgeräte, Heizmaterial und dergleichen gewährt. Bedürftige Alleinerziehende und ältere alleinstehende Menschen mit geringem Einkommen erhalten somit dringende Unterstützung.

Der Sozialfonds wird unter anderem aus Spenden und den Einnahmen aus der Fundsachenversteigerung gespeist.
Artikel vom 04.02.12
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