Als gentechnikanbaufreie Kommunen wurden darüber hinaus die Stadt Laufen und die Gemeinden Piding, Fridolfing und Kirchanschöring ausgezeichnet.
„Die bayerischen Kommunen setzen ein Zeichen gegen grüne Gentechnik“, betonte Umweltminister Huber anlässlich der Veranstaltung. „Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzenist mit der kleinteiligen bayerischen Landwirtschaft sowie der Vielzahl naturnaher und sensibler Lebensräume in Bayern nicht vereinbar“, so Huber.
Bisher haben sich über 200 bayerische Städte, Gemeinden und Landkreise entschieden, auf eigenen Flächen freiwillig auf den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen zu verzichten. Diese Kommunen können unter einem einheitlichen Logo auftreten, um als gemeinsame Initiative verstärkt in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Huber: „Das Logo hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt.“
Landrat Georg Grabner zeigte sich erfreut über die Auszeichnung und betonte, dass der Landkreis Berchtesgadener Land bereits 2010 mit der durchgeführten Selbstverpflichtungsaktion die Anforderungen für einen „gentechnikfreien Landkreis“ erfüllt habe. Damals hätten sich rund 93 Prozent aller 1278 Bewirtschafter landwirtschaftlicher Flächen im gesamten Landkreis verpflichtet, weder gentechnisch verändertes Saatgut auszusäen, noch Futtermittel zu verwenden, das als „gentechnisch verändert“ gekennzeichnet ist. „Mein Dank gilt den Landwirten für ihr vorbildliches Verhalten sowie allen Gemeinden und landwirtschaftlichen Verbänden, die die Selbstverpflichtungsaktion unterstützt haben. Ich nehme das Logo auch stellvertretend für alle Landwirte im Berchtesgadener Land entgegen“, sagte Landrat Georg Grabner bei der Logoüberreichung.
Seit 2009 werden in Bayern keine gentechnisch veränderten Pflanzen kommerziell angebaut. „Es muss sichergestellt werden, dass Bayern auch weiterhin gentechnikanbaufrei bleibt“, sagte der Umweltminister. Dazu müsse der Bund das Recht auf die Länder übertragen, eigenständig Abstände zwischen Feldern mit und ohne Gentechnik festlegen zu können. Dies sei im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Im Bayerischen Naturschutzgesetz sei bereits festgelegt, dass in Natura-2000-Gebieten und in einem Bereich von 1000 Metern darum herum für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen eine Verträglichkeitsprüfung durchzuführen ist.
Bayern zu sensibel für grüne Gentechnik
Berchtesgadener Land/Traunstein. Als eine von 30 bayerischen Kommunen hat der Landkreis Berchtesgadener Land das Prädikat „gentechnikanbaufreier Landkreis“ erhalten. Umweltminister Dr. Marcel Huber überreichte dazu am Donnerstag in München an Landrat Georg Grabner eine entsprechende Urkunde und ein Logo.
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Coco als Orakel
Beagle "Coco", das Fußball-Orakel Ihrer Lokalzeitung
Der Redaktions-Beagle hat vor dem DFB-Pokalfinale das falsche, vor dem Champions-League-Endspiel das richtige Leckerli angesteuert.
Zwei Endspiele des FC Bayern und die Europameisterschaft: In solchen Fußball-Großkampftagen hat auch Ihre Lokalzeitung ein tierisches Orakel an den Start gebracht. Redaktionshund „Coco“. Der Beagle unserer Lokalredakteurin Lucia Hargaßer hat den Ausgang des DFB-Pokalfinales zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund vorhergesagt, oder besser gesagt vorhergefressen. Das Ganze übrigens hochoffiziell unter Aufsicht des Trostberger Notars Georg Mehler und moderiert von Sportredakteur und Franz-Beckenbauer-Imitator Christian Settele. Dabei lag er daneben, denn er steuerte den FC-Bayern-Napf an, und Schweinsteiger & Co. haben ja bekanntlich gegen Dortmund 2:5 verloren.
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Richtig lag das "Cocorakel" dafür im Champions-League-Finale - natürlich sehr zum Leidwesen der Bayern-Fans. "Coco" entschied sich für den Knochen in der blauen Chelsea-Schuhschachtel. Damit hat er sich als Wahrsager für die Europameisterschaft empfohlen. Gut möglich also, dass seine hellseherischen Fähigkeiten wieder gefragt sind im Juni.
Hier geht's zu den im Trostberger Tagblatt und Traunreuter Anzeiger erschienenen Berichten über die beiden "Cocorakel-Befragungen: Dortmund - Bayern, Bayern - Chelsea.
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