„Die Hilfe setzt genau zum richtigen Zeitpunkt ein, denn die Bauwirtschaft in der Region ist noch bis zum Sommer ausgelastet. Wie ich aus Gesprächen mit Vertretern der Bauwirtschaft weiß, zeichnet sich aber danach ein Einbruch ab. Das kann jetzt durch diese Baumaßnahmen abgefangen werden“, freute sich Dr. Peter Ramsauer gestern.
Offiziell bekannt gegeben werden die Zahlen laut dem Stimmkreisabgeordneten am heutigen Montag und dann werden die Förderbescheide an die Kommunen versandt: „Ich gehe davon aus, dass die Gemeinde- und Stadträte dann schon in den nächsten Sitzungen die Baumaßnahmen beschließen, damit möglichst zügig begonnen werden kann. Es pressiert ja schließlich.“
Der Andrang auf die Zuschüsse war laut Ramsauer enorm: „Alleine die Fördermittel in meinem Wahlkreis waren fünffach überzeichnet. Es war aber allen Vertretern der Kommunen schon bei der Antragsstellung klar, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden können. Deshalb dürfte die Enttäuschung sehr gering ausfallen.“
Gefördert werden die genehmigten Projekte vom Bund mit zwei Drittel der Baukosten. In den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein bekommen 38 Projekte mit einem Gesamtvolumen über 30 Millionen Euro damit Zuschüsse in Höhe von 20 Millionen Euro. Dazu kommt noch die Förderung der drei Großprojekte Eishallendach Inzell (Kosten rund 36 Millionen Euro), BiathlonZentrum Ruhpolding (Kosten rund 16 Millionen Euro) sowie Bobbahn Königssee (Kosten rund 21 Millionen Euro), die der Bund mit 75 Prozent und das Land Bayern mit weiteren 15 Prozent der Kosten bezuschusst. Nach Informationen Ihrer Lokalzeitung werden außerdem 15 Projekte im Landkreis Altötting mit rund zehn Millionen Euro gefördert. Insgesamt werden dadurch rund 13,3 Millionen Euro in Baumaßnahmen investiert.
Entschieden haben nach Vorgabe der Staatsregierung über die einzelnen Zuschüsse Beiräte bei den Bezirksregierungen, in denen auch Vertreter der Kommunen saßen: „Bei den Förderentscheidungen wurde auch auf die Finanzkraft der Kommunen geachtet, damit nicht finanzschwache Gemeinden Förderzusagen für Projekte bekommen, die sie aus finanziellen Gründen gar nicht leisten können“, versichert Ramsauer. Er freue sich jedenfalls, dass in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein 38 Projekte ausgewählt wurden: „Auch wenn das wegen der starken Überzeichnung bei weitem nicht alle beantragten Bauten waren.“
Die höchsten Förderungen im Landkreis Traunstein gehen an die Projekte Grund- und Hauptschule Tittmoning (Zuschuss 1,6 Millionen Euro), Grund- und Hauptschule Fridolfing (1,4 Mio. Euro) sowie Heinrich-BraunSchule Trostberg (1,4 Mio. Euro). Größtes Förderprojekt im Landkreis Berchtesgadener Land ist das Heimatmuseum Bad Reichenhall mit 1,3 Millionen Euro Zuschuss. Im Landkreis Altötting geht der größte Zuschuss mit 1,9 Millionen Euro an die Kreiskliniken für Sanierungen am Kreiskrankenhaus in Burghausen.
96 Millionen für Region
Von Herbert Reichgruber
Altötting/Berchtesgadener Land/Traunstein. 96 Millionen Euro Zuschüsse aus dem Konjunkturpaket II fließen für kommunale Bauten in die Landkreise Altötting, Berchtesgadener Land und Traunstein. Der Bund fördert in den Kommunen der Landkreise Investitionen von 43 Millionen Euro, davon werden 75 Prozent (30 Mio. Euro) bezuschusst. Laut CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer werden aus dem Konjunkturpaket II auch die drei Großprojekte Eishallendach in Inzell, Biathlonzentrum Ruhpolding und Bobbahn Königssee gefördert, dort werden 73 Mio. Euro investiert werden, gefördert werden 90 Prozent (66 Mio. Euro).
Altötting/Berchtesgadener Land/Traunstein. 96 Millionen Euro Zuschüsse aus dem Konjunkturpaket II fließen für kommunale Bauten in die Landkreise Altötting, Berchtesgadener Land und Traunstein. Der Bund fördert in den Kommunen der Landkreise Investitionen von 43 Millionen Euro, davon werden 75 Prozent (30 Mio. Euro) bezuschusst. Laut CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer werden aus dem Konjunkturpaket II auch die drei Großprojekte Eishallendach in Inzell, Biathlonzentrum Ruhpolding und Bobbahn Königssee gefördert, dort werden 73 Mio. Euro investiert werden, gefördert werden 90 Prozent (66 Mio. Euro).
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Coco als Orakel
Beagle "Coco", das Fußball-Orakel Ihrer Lokalzeitung
Der Redaktions-Beagle hat vor dem DFB-Pokalfinale das falsche, vor dem Champions-League-Endspiel das richtige Leckerli angesteuert.
Zwei Endspiele des FC Bayern und die Europameisterschaft: In solchen Fußball-Großkampftagen hat auch Ihre Lokalzeitung ein tierisches Orakel an den Start gebracht. Redaktionshund „Coco“. Der Beagle unserer Lokalredakteurin Lucia Hargaßer hat den Ausgang des DFB-Pokalfinales zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund vorhergesagt, oder besser gesagt vorhergefressen. Das Ganze übrigens hochoffiziell unter Aufsicht des Trostberger Notars Georg Mehler und moderiert von Sportredakteur und Franz-Beckenbauer-Imitator Christian Settele. Dabei lag er daneben, denn er steuerte den FC-Bayern-Napf an, und Schweinsteiger & Co. haben ja bekanntlich gegen Dortmund 2:5 verloren.
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Richtig lag das "Cocorakel" dafür im Champions-League-Finale - natürlich sehr zum Leidwesen der Bayern-Fans. "Coco" entschied sich für den Knochen in der blauen Chelsea-Schuhschachtel. Damit hat er sich als Wahrsager für die Europameisterschaft empfohlen. Gut möglich also, dass seine hellseherischen Fähigkeiten wieder gefragt sind im Juni.
Hier geht's zu den im Trostberger Tagblatt und Traunreuter Anzeiger erschienenen Berichten über die beiden "Cocorakel-Befragungen: Dortmund - Bayern, Bayern - Chelsea.
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