Die Laufenerin Ursula Lang hegte 2005 den Wunsch, auf einer Missionsstation in Afrika zu arbeiten. Durch die Vermittlung des Aktionskreises Ostafrika in Traunstein kam sie zum Benediktinerpater Magnus Lochbihler. Der gebürtige Tiroler – inzwischen über 80 Jahre alt – arbeitet seit 55 Jahren in Tansania als Missionar. Neben verschiedenen Kirchen, Schulen, Kindergärten und Hostels hat er vor 25 Jahren in Gitting, Diözese Mbulu, einen Schwesternkonvent mit einem Waisenhaus gegründet. Zwei der dort tätigen 40 Ordensschwestern und 28 Kandidatinnen halten sich zur Zeit mit Pater Magnus in seinem Heimatkloster, dem Benediktinerstift Vomp-Fiecht bei Schwaz in Tirol, auf.
Die beiden Schwestern Sr. Sabina und Sr. Valentina wollten Ursula Lang in ihrer Heimat in Laufen wiedersehen. Jetzt konnten sie vier Tage in Laufen verbringen. Durch Vermittlung des Gemeindereferenten Josef Söldner nahmen sie an den Gottesdiensten in St. Oswald in Leobendorf und in der Stiftskirche in Laufen teil. Sie erzählten von ihrer Arbeit in der Missionsstation und mit den etwa 40 Waisenkindern. Als die Schwestern ein Lied in ihrer Muttersprache Kisuaheli sangen, klatschten die Gläubigen eifrig mit. Sie bedankten sich mit großzügigen Spenden, die die Schwestern sichtlich gerührt und dankbar entgegen nahmen.
40 Schwestern kümmern sich um 40 Waisen
Laufen. Die beiden Ordensschwestern Sabina und Valentina aus Tansania verbrachten jetzt vier Tage in Laufen. Sie waren bei den Gottesdiensten anwesend und erzählten den Laufenern von ihrer Arbeit mit den Waisenkindern.
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