25-Jähriger ist neuer Kommandant

Neukirchen (ca). Nach mehr als zweimonatiger Vakanz ist das Amt des 1. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen wieder besetzt: Florian Pfisterer wurde jetzt mit großer Mehrheit zum Nachfolger von Max Langwieder gewählt. Langwieder hatte Ende 2009 seinen Posten aus Altersgründen niedergelegt. Für seine Verdienste um die Neukirchener Feuerwehr wurde er mit dem Ehrenkrug der Marktgemeinde Teisendorf ausgezeichnet.
Die Versammlung, die eigens zur Wahl des Kommandanten einberufen wurde, fand beim "Mesnerwirt" in Neukirchen statt. Dort würdigte Bürgermeister Franz Schießl den bisherigen Amtsinhaber Langwieder als einen zuverlässigen und gewissenhaften Kommandanten, der sich durch sein umfassendes Fachwissen, seine Einsatzerfahrung und sein Engagement große Verdienste erworben habe.

Langwieder war von 1977 bis 2000 und von 2005 bis 2009 Erster Kommandant der Wehr. In diesen fast 28 Jahren habe er anspruchsvolle und schwierige Einsätze professionell geleitet und gemeistert. Entscheidende Maßnahmen seien unter seiner Leitung gefallen: der Bau des Feuerwehrhauses sowie die Beschaffung des Löschgruppenfahrzeugs und des Tanklöschfahrzeugs. Zudem sei Langwieder mit der Wehr unzählige Stunden im Einsatz gewesen und tausende von Stunden seien für die Übungen erbracht worden. Die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen werde durch die Autobahn in besonderer Weise gefordert.

In geheimer Wahl mit Stimmzettel bestimmten die aktiven Feuerwehrleute Florian Pfisterer zum neuen Kommandanten. Ein Stellvertreter wurde nicht gewählt. Dies bleibt Johann Brandl, der die Neukirchener Wehr in den vergangenen beiden Monaten auch kommissarisch geleitet hat.

Florian Pfisterer ist 25 Jahre alt und seit zehn Jahren bei der Feuerwehr. Er ist natürlich grundsätzlich im Retten, Löschen, Bergen und Schützen ausgebildet. Neben den Grundausbildungen absolvierte der neue Kommandant auch die Prüfungen zum Gruppenführer, Atemschutzträger, Funker und Maschinisten. Pfisterer freute sich über das Wahlergebnis und sagte, er denke, es werde auch in Zukunft eine hervorragende Zusammenarbeit unter den Kameraden geben. Kreisbrandrat Rudi Zeif überbrachten die Grüße der Kreisbrandinspektion. Er sagte, er sei froh, "dass ein Junger anpackt".
Artikel vom 21.03.10
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