Altbayerische Heimatpost
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Mir schaun de Leit aufs Mei

Telefonstreiche

„I find mei Telefon nimma!“ Dös ewige Thema, wenn mir mit unsam Onkel Erich telefoniern. Mir wissn net, wia vui Telefone der mittlaweile rumliegn hot, und koans geht oda is grod net parat, wenn er telefoniern wui. Jedenfois dös oane geht, zwar schlecht, weil er koan guadn Empfang hot, oba er kon zumindest in dös oane no neischimpfa. Er is auf da Suche nach dem Festnetztelefon, wo doch de Telefongesellschaft (de bestimmt so einiges vo eahm ohörn muass) versichart hot, es geht jiatzt wieda. Oiso erklärn mir eahm, dass mir vo uns aus sei verlustigs Telefon oruafa und er hoit schaugn muass, dass er’s klingln hört. „Mach olle Türn auf und horch!“ Doch mit seine 77 Johr hört er hoit aa nimma so guad. Oiso da erste Versuch, da zwoate, zwischendurch an da andan Leitung: „Hörst as!“ „Ja i glaub i hör’s – es is in da Küch!“ Oiso weita, weil nach fünf Moi klingeln de Ansage kummt und ois verpatzt. „Hauptsach es is do, dös beruhigt mi scho!“ erklärt uns da Onkel. Dös reicht oba no net, erklärn mir, und probiern’s weita. Jiatzt fangt da Hund zum belln o. Es reicht eahm nämlich! Da ganze Zirkus geht jiatzt scho bestimmt a hoibe Stund. Und mir frogn imma wieda noch: „Host as gfundn?“ Es is wia bei de Kinder, de Telefonstreiche macha, nur is dös bei de oidn Leit net so lustig, wenn oam as Telefon an Streich spuit. Nexte Meldung: „I hör’s ganz deitlich, wenn da Hund nur amoi mitm Belln aufhörn dat, der hot se nämlich jiatzt in das Geschehen eigschoitn und bellt, wos as Zeig hoit. – Mir gehm’s auf, weil mir uns aa dös Geschimpfe auf de bösn Telefongesellschaftn nimma ohörn kehna.
Zehn Minutn späta: „I hob’s gfundn, es is in da Eckbank drin gwen, do wo da Hund ollawei draufliegt, und es hot eahm woih aufgschreckt, deswegn is er gar so bled de letztn Tog. Weil’s eahm untam Oasch oiwei gleit hot. Und i hob scho denkt, der spinnt jiatzt komplett, unsa Kläffa!“ Mir warn vom guadn Zuaredn völlig erschöpft, und da Nachmittog war a scho fast rum. Drum soitat ma gelassener wern, je älta ma werd, und se net üba ois aufregn. – Früha hot er Weiber gsammelt, heit steht er offenbar auf Telefone, da guade Onkl – so ändan sich de Zeitn!
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Mit Feuer, Wasser und sanfter Gewalt Der dichte Wasserdampf rauscht über den Hof und hüllt die meterhohen Holzstapel kurzzeitig in Nebel. Es riecht nach Lagerfeuer und Hämmer schlagen kräftig auf Eisenringe. Im Hof der Büttnerei Aßmann in Eußenheim, Landkreis Main-Spessart, werden aus 200 Jahre altem Eichenholz in Handarbeit Fässer hergestellt. Firmeninhaber Andreas Aßmann und seine Gesellen gehören zu den wenigen Deutschen, die diese Handwerkskunst noch beherrschen. Sie nutzen Feuer, Wasser und pure Manneskraft, um das Holz ... mehr...

Stolze Männer hoch zu Ross Bad Kötzting, Bayerns jüngstes Kneippheilbad, ist mit einer Vielzahl an Wellness-Betrieben, verschiedenen Kliniken, Kneipp- und Kureinrichtungen ganz auf Gesundheit eingestellt. Feriengäste schätzen auch die Spielbank in der rund 7500 Einwohner zählenden Gemeinde im Naturpark Oberer Bayerischer Wald. Für einen Kötztinger ist der wichtigste Tag des Jahres der Pfingstmontag, der Tag des Pfingstrittes. Am Pfingstmontag, 28. Mai 2012, werden beim 600. Kötztinger Pfingstritt wieder rund 900 ... mehr...

"St. Leonhard ruft zum Pferdesegen" Der Pfingstmontag - ein großer Feiertag für das kleine Dorf Holzhausen in der Gemeinde Teisendorf, Landkreis Berchtesgadener Land. Tausende Freunde christlichen Brauchtums säumen die Straßen beim Leonhardiritt. Prächtig geschmückte Pferde und Festwägen ziehen dreimal am Leonhardikircherl vorbei um das Dorf, den vom Pfarrer gespendeten Segen für Roß und Reiter, Haus und Hof und den Viehstand zu empfangen. mehr...

Im Juni geht es den Schafen ans Fell "Wenn der Schafscherer schwitzt, freut sich der Teufel", lautet eine verbreitete Redensart unter den kräftigen Männern, die zweimal im Jahr, im Frühjahr und Herbst, auf den Bauernhöfen mit Schafhaltung vorsprechen, um den Vierbeinern "das Fell über die Ohren zu ziehen" und ihnen zuerst das "Sommerhemd" zu verpassen. "Man muss zupacken können, denn Schafe zu scheren, ist eine kraftaufwendige Arbeit", davon kann beispielsweise Franz Greber, aus Gestratz im Westallgäu als 1. Vorstand der Allgäuer ... mehr...

Wasserschlösser in Altbayern Unter Wasserburgen bzw. Wasserschlösser versteht man Burgen oder Schlösser, deren Anlage rundum von natürlichen Gewässern oder künstlich angelegten Wassergräben umgeben ist. Sie gehören topografisch gesehen zum Typ der Niederungsburgen. Das die Schlösser umgebende Wasser diente als Annäherungshindernis. Meist hatte die Burg (das Schloss) nur einen Zugang, der durch eine Zugbrücke gesichert war, die im Falle eines Angriffs hochgezogen wurde. Kein Wunder also, dass die meisten Wasserburgen bzw. ... mehr...
Mehr über das Leben und die Menschen in Bayern lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Altbayerischen Heimatpost