Altbayerische Heimatpost
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Mir schaun de Leit aufs Mei

Misserntn weltweit

Natürlich schaut’s so aus, ois miassat as Wetta wieda amoi füar’s Sommaloch herhoitn. Oba wenn ma se de neiestn Meldunga so oschaut – Russland brennt, Polen und unsa Ostn san übaschwemmt und Pakistan steht völlig unta Wassa –, dann frogt ma se, ob da Jüngste Tog no lang dauert. Unsare Versicherunga san auf jeden Foi grod dabei, de nextn Prämienerhöhunga zum vaschicka, und scho alloa des macht uns betroffn. Es is net, dass mir net nochdenga datn, wo kummt des ois her? Is des hausg’macht, san mir do dafüar verantwortlich? Mir woin’s net glaubn, dass mir am Klimawandl schuid san. Denn wos ko a oanzelna Mensch toa, aussa spenden und bescheidn sei.
Da Sepp vom Melcherhof steht in da Tenn und is frustriert. Er schaut, nickt und sogt nix. „Ja mei, wos gibt’s do no zum sogn. Schau den Woazn o. Do gibt’s nix mehr zum sogn. Grod homma g’messen, der taugt net amoi mehr zum Fuadawoazn.“ Verzweifelt üba-legt er, wos er damit no ofanga soi, denn des, wos er mit vui Müh geern-tet hot, brennt net amoi mehr. Tatsächlich schaun scho greane Trieb aus de oanzelna Körndl, druckst drauf, druckt’s an Baz raus. As Wetta war wieda schuid, dass grod beim Woazn d’Erntn praktisch heier ganz ausfoit. D’Gerschtn homs no reibrocht, und dann is da Regn kumma. Und jiatzt liegt ois auf de Foida und treibt oda verfault. Und wieda san mir betroffa, weil uns da Sepp in seim Frust leid
tuat. Mir frogn uns, wos ess ma nacha füar a Brot demnext – woher as Mehl woi kummt dann? Es geht uns im Kopf um und dann denk ma, des hot’s oba aa scho früah gehm. Und dann kumma de Buidl vo unsra Jugend und mir merka, dass vor oim net scho im Juli droschn hom, sondan oft warns do no Ende Septemba auf de Feida. Uns schwirrt da Kopf, denn wia ois zamhängt, des kenna mir net beeinflussn. Wohl is uns net, und mit dem amerikanischen genmanipuliertn Zeugs woin mir nix zum toa hom, liaba ess ma a Johr koa Brot mehr. Den Gen-
woazn werns jiatzt wahrscheinlich in Pakistan los, denn wer Hunga hot, der frogt net lang.
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Berge unserer Heimat Die heimischen Berge liegen bei vielen direkt vor der Haustüre und laden zum Wandern und Verweilen ein. Eine Auswahl von acht leicht erreichbaren Gipfeln spannt sich vom Breitenstein im Mangfallgebirge im Westen bis zum Hochgern in den Chiemgauer Bergen im Osten. Es sind Gipfel, die bis auf den Geigelstein, zu Fuß erklommen werden müssen, der eine ist leichter zu besteigen, der andere schwieriger. Alle Gipfel warten aber mit einer sehr schönen Aussicht auf, so dass sich ihre Besteigung auf ... mehr...

Wenn Körper Geschichten erzählen Wedelnde Hände hoch erhoben über dem Kopf anstelle von Getrampel und brausen- dem Applaus - das ist der Lohn der Akteure beim Gehörlosentheater. Aber wie funktioniert Gehörlosentheater für Hörende? Dass auch diejenigen, die der Gebärdensprache nicht mächtig sind, die Aufführungen des Deutschen Gehörlosentheaters (DGT) verstehen, ist essentiell. Für beide Seiten, schließlich sollen möglichst viele Zuschauer kommen, Freude am Theaterstück haben, aber auch einen Eindruck von der Welt der ... mehr...

Die "verbiesterte kleine Welt" eines Dramatikers Er ist einer der erfolgreichsten Dramatiker Deutschlands, seine Stücke werden noch immer auf der ganzen Welt gespielt, so zum Beispiel in Australien und in London. Doch trotz seiner großen Erfolge mit Stücken wie "Wunschkonzert", "Das Nest" oder "Mensch Meier" fühlt sich Kroetz als Theaterautor zu wenig wahrgenommen und hörte aus diesem Grund vor sechs Jahren zu schreiben auf. "Ich habe das Gefühl, das, was ich gemacht habe, ist vollkommen weg", so der 64-Jährige. Heute lebt das "Enfant ... mehr...

Mini-Mähdrescher kommt zum Einsatz Sein Beruf wurde zu seinem Hobby: Landmaschinenmechaniker Heinz Edler aus Grasheim im Landkreis Neuburg-Schrobenhau- sen beschäftigt sich mit Vorliebe mit Bull- dogs oder Mähdrescher. Dabei interessieren ihn jedoch weniger die großen Originale. Er baut die Gefährte maßstabsgetreu im Ver- hältnis 1:2 nach. Eineinhalb Jahre tüftelt und baut er nun schon am neusten Zuwachs für seine kleine Mini-Bulldog-Flotte. "Der Mähdrescher war eine neue Herausforderung", sagt der Bastler. mehr...
Mehr über das Leben und die Menschen in Bayern lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Altbayerischen Heimatpost