Andreas Absmeier der Held
Nach einer 15-minütigen Abtastphase fand die SpVgg die erste Möglichkeit vor. Stürmer Mattias Grötzinger prüfte Absmeier aus kurzer Distanz, der TuS-Keeper konnte den Ball nicht festhalten, aber Grötzinger setzte den Nachschuss knapp am Tor vorbei (16.). In der Folge fanden die Engelsberger besser ins Spiel, ihre Angriffsbemühungen verpufften aber meist in der von SpVgg-Routinier Thomas Rasch gut organisierten Abwehr. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es ausgerechnet Rasch, der dem Gegner einen Chance offerierte: Seine Kopfball-Abwehr geriet zur kurz, aber Torsten Spiegelberg nahm das Geschenk nicht an und schoss aus zehn Metern knapp über das Tor.
Die Engelsberger retteten den Schwung über die Pause und hatten gleich in der 47. Minute die nächste Chance – der Drehschuss von Spiegelberger fand aber nicht den Weg ins Tor. In der 61. Minute dann die bis dahin größte TuS-Möglichkeit der Partie: Johann Vorportner stand nach einem Eckball goldrichtig, traf aber nur das Aluminium. Auf der Gegenseite setzte sich Johannes Auer durch und flankte in den Strafraum zu Grötzinger, dem der Ball allerdings über den Schlappen rutschte. Kurz darauf war’s dann aber soweit: Ein Eckball segelte in den TuSStrafraum, Johannes Auer schlug noch über das Leder, hinter ihm machte es Ralf Baldauf besser und brachte sein Team mit 1:0 in Führung (65.).
Die Engelsberger wirkten geschockt, die Zangberger hingegen bekamen jetzt Oberwasser und drängten auf die Vorentscheidung. Aber Grötzinger köpfte über das Tor (76.) und Baldaufs 30-Meter-Schuss ging an die Latte (85.). „In dieser Phase hätten wir den Deckel draufmachen müssen“, ärgerte sich SpVgg-Routinier Rasch über die vergebenen Chancen. Und so war es kurz vor dem Schlusspfiff Daniel Dobler, der die Engelsberg in die Verlängerung rettete: Die Zangberger Abwehr brachte den Ball nicht weg und Dobler traf aus kurzer Distanz ins kurze Eck (89.).
In der Verlängerung tat sich nicht mehr viel und so musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen – mit dem glücklicheren Ende für die Spiegelberger-Elf. Denn auf Zangberger Seite traf lediglich Viktor Faerterer vom Punkt, Robert Kruse, Grötzinger und Markus Maderstorfer scheiterten an ihren Nerven – oder an Keeper Absmeier.
„Er hat schon im Spiel sehr gut gehalten. Im Elfmeterschießen ist er dann über sich hinausgewachsen“, betonte Günter Absmeier. Auf der Gegenseite verwandelten Vorportner, Spiegelberger und Florian Absmeier sicher und lösten somit das Ticket für das finale Relegationsspiel am Dienstag gegen den TSV Ampfing 2. Austragungsort ist erneut Kraiburg, das Spiel beginnt im 18.30 Uhr. Bilder-Galerie
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