„Grüne Positionen eingebracht“
Die Arbeit der Grünen im Stadtrat sei „immer sachorientiert“. Die Grüne Fraktion stehe dafür ein, Interessen und auch Konflikte, die in der Stadt vorhanden sind, im Stadtrat zur Sprache zu bringen. Kontroverse Debatten seien da ganz natürlich, die Suche nach einem Ausgleich auch. „Grundsätzlich sehen auch wir Grünen die Arbeit im Stadtrat auf einem guten Weg.“ Die Sachorientierung von Bürgermeister Schleid sei dabei ein positiver Faktor. Seine Sichtweise auf die Hinführung der Grünen zu einem vernünftigen Weg und sachlichen Umgang miteinander gehe aber an der Realität völlig vorbei. „Wir Grünen waren von der ersten Stunde an im Stadtrat schon da, wo unser Bürgermeister das ,zu integrierende Kind‘ hinbringen möchte. Wir waren nicht ein einziges Mal unvernünftig oder gar ausfallend. Es sei denn, eine gut begründete aber abweichende Meinung wird als unvernünftig angesehen.“
In seiner Rückschau kam PAETZELT auch aufs Thema AlzChem zu sprechen. Er zeigte sich überzeugt, „dass gerade die hohe öffentliche Aufmerksamkeit Druck auf die neuen Eigner ausgeübt hat, sich weniger radikal als in den ersten Tagen zu gebärden“. So habe auch die Anfrage von Sepp Daxenberger an die bayerische Staatsregierung diesem Zweck gedient, „Öffentlichkeit zu schaffen und Hinterzimmer gewisser Herren zu durchlüften“.
Die von den Trostberger Grünen ausgearbeitete Anfrage vom 16. November an die Staatsregierung sei der Startschuss, die Initialzündung für alles weitere positive gemeinsame Engagement für die Arbeitsplätze bei der AlzChem gewesen. „Bis dahin war Trostberg erstarrt, wie das Kaninchen vor der Schlange.“
Auch wenn es außerhalb der Vorstellungskraft mancher liege, „waren und sind wir Grüne für Arbeitsplätze und Gewerbeentwicklung und begrüßen jeden Investor.“ Nach wie vor gelte aber, „dass andere Güter und Interessen sorgfältig abgewogen werden müssen. Wir sind nicht um jeden Preis für Industrie und nicht um jeden Preis für jedwede Projekte der Industrie. Wir lassen uns keine Augenbinden anlegen und werden nicht vorauseilend gehorsam sein. Dazu haben uns die Trostberger nicht in den Stadtrat gewählt.“
Für das neue Jahr hat sich die Fraktion eine Menge Arbeit auf die Fahnen geschrieben. Unter anderem werde man weiter aktiv am Thema Stadtwerke dranbleiben, werde sich in die Diskussion um die Ostumfahrungvon Altenmarkt und die Westumfahrung von Trostberg einzubringen, werde sich mit der Erweiterung der Papierfabrik Hamburger Rieger befassen, werde die Arbeit in der Gruppe „Fahrrad- und fußgängerfreundliches Trostberg“ vorantreiben, werde weiter ein Auge auf die Entwicklung der AlzChem haben, werde vor allem aber auch versuchen, beim Thema Klimaschutz weiterzukommen. „An den Antworten zu arbeiten und um bei diesen Themen die Grüne Sicht der Dinge zu artikulieren, allein dafür schon ist unsere Arbeit hier in Trostberg unabdingbar. Erst recht dann, wenn wir die Chance nutzen, Entscheidungen anders aussehen zu lassen, als ohne uns“, stellte PAETZELT fest.
Die Grüne Jugend Trostberg hatte im vergangenen Jahr ihren Arbeitsschwerpunkt bei der Mithilfe beim Tansaniafest im Juli. Ausschließlich organisiert von jungen Leuten, konnte es sich trotz schlechten Wetters eines regen Besuchs erfreuen. Mit einem Erlös von über 2000 Euro leistete es einen Beitrag zu den tansanischen Schulprojekten der Familien Bartl und Penn.
Bayerns größtes MaisfeldspektakelAuf 113000 Quadratmetern Unterhaltung, Kultur, Kulinarik und Tradition in der Baumburger MaisBase.
|
|
![]() |
| Zur Homepage |
Zur Bildergalerie |

Sie wissen aus Erfahrung: täglich Zeitung lesen macht schlauer! Als „Zeitungspate“ engagieren Sie sich und ermöglichen Schülern das tägliche Lesen aktueller Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und der Region. Und damit die Basis für mehr Bildung, mehr Chancen und mehr Zukunft.
Weiter Informationen zum Projekt „Zeitungspate“
Starten Sie mit Ihrer Lokalzeitung 5 Wochen lang munter in den Tag - für nur 15 Euro. Zusätzlich erhalten Sie als Prämie eine lustige Smiley-Tasse und ein Gourmet-Frühstück im Backhaus Lehrbach in Stein. Einfach Formular ausfüllen »
Unipush Media startet "NewsPush"
„NewsPush“ heißt das Programm, mit dem sich iPhone-Nutzer ab sofort ihre ganz persönliche Zeitung zusammenstellen können – wie an einem großen Zeitungskiosk. Dafür werden Meldungen von Nachrichtenagenturen und Verlagen in einer App gebündelt – Überregionales, aber auch lokale Nachrichten. In dem neuen Angebot ist auch Chiemgau-Online vertreten, der Internetauftritt mit den Lokalnachrichten aus Trostberger Tagblatt und Traunreuter Anzeiger.
Der Dramatiker und Schauspieler Franz Xaver Kroetz, der mehr als 60 Stücke während seiner Autorenlaufbahn schrieb, hat seit 2004 kein Stück mehr geschrieben. Warum, das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe. Außerdem können Sie über den Landmaschinenmechaniker Heinz Edler und seine Mini-Bulldog-Flotte mehr erfahren. Am 12. September kommt dessen Mini-Mähdrescher beim Museumsfest im Haus im Moos zum ersten Mal zum Einsatz. Unter dem Titel „Wenn Körper Geschichten erzählen“ erfahren Sie mehr über ein Theater für Gehörlose sowie Hörende. Auch stellen wir acht leicht erreichbare Berggipfel, die ein grandioses Panorama bieten, vor.
Probelesen oder Geschenk-Abo bestellen: 0800-12 60 600















